Auf den Frosch gekommen

Schon im vergangenen Jahr half ich bei der Froschsammlung mit. Ich hielt das ja bisher für leicht durchgeknallte Leute, die auf der Strasse herumspringen um Kröten und Frösche einzusammeln, damit sie nicht platt gefahren werden. Bis zu meinem ersten Einsatz. Ich war von der ersten Sekunden fasziniert von den kleinen glitschigen Hüpfern, die übrigens gar nicht so klitschig sind wie sie aussehen. Mit den Einsätzen lernte man viel dazu, nicht nur dass die Artenvielfalt wie so viele andere Tierbestände bedroht ist und der Lebensraum dank Mensch, Betonwüsten und Verlegen oder Trockenlegen von Gewässern immer kleiner wird, sondern auch über die Wesen an sich. Die Männchen sind zum Beispiel so gewieft, dass sie auf vorbeiziehende Weibchen warten um sich dann auf deren Rücken festzukrallen. So sitzen huckepackmässig mitunter drei Männchen auf einem Weibchen.

Ein paar Impressionen von gestern Abend/Nacht. Knapp 1000 Tiere konnten wir über die Strasse retten, etliche (Gras-)Frösche, Kröten und einige Molche, von denen gibt es dieses Jahr wieder mehr als im vergangenen.

Und die folgenden hüpften mir auf der Hunderunde über den Weg. Da musste selbst der Hund vorsichtig schauen, was das ist.

 

 

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