Abendrunde mit den Jungs

Da K1 kürzlich die Windräder im Deutschen entdeckte, wurde heut extra der Feldstecher zur genaueren Beobachtung eingepackt. Dicke Wolken hinderten uns allerdings an der Weitsicht. Obwohl ich nichts erkennen konnte, waren sich die Jungs einig, dass sie die drehenden Stormerzeuger sehen würden. Auf dem Heimweg machten wir einen kleinen Bogen über First und Ottikon, leider war da die Sonne schon weg, die sich eben noch in knallrot zwischen den Wolken gezeigt hatte.

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Gebenstorf, Wasserschloss, Schachen & Brugg

Die zweite Tour mit dem E-Bike startete am Samstag Morgen an der Reuss in Gebenstorf. Hier mussten wir das Velo das erste Stück am Fluss entlang schieben, Fahrverbot.

Danach gabs schon den ersten Fotostopp am Wehr, hier fliesst ein Fabrikkanal in die Reuss. Auf der anderen Seite befindet sich die alte Spinnerei Kunz. Wo im 19. und 20. Jahrhundert Baumwollgarne hergestellt wurden, befinden sich heute moderne Lofts.

Nach einem gefühltem Zickzackkurs durch Windisch stoppten wir an jener Stelle, wo die Reuss in die Aare mündet. Hier steht noch ein alter Militärbunker, den ich irgendwie vergass zu fotografieren. Wem es aber interessiert, findet hier einige Bilder.

Der Weg führte uns weiter über die Aare, durch den Schachen, nochmals über die Aare nach Brugg. Hier erkannte ich einige Ecken wieder und fand endlich meine Orientierung zurück. Nach einem kleinen Schwenk durch die Altstadt machte sich anschliessend der E-Antrieb auf der bergigen Baslerstrasse ortsauswärts nützlich. Der Schwiegervater erklärte unterwegs einige touristische Highlights und hatte noch weitere Tourpunkte im Hinterkopf. Ich entschied mich dann aber für den Heimweg. Soviel geballtes Wissen über den Aargau, das muss sich erstmal setzen 😉

der Schwarze Turm in Brugg
Velobrücke unter der Eisenbahnbrücke über der Aare
Aare mit “Loreleyfelsen”

Hier sind wir fast wieder zurück und blicken nochmals auf das Wehr an der Reuss in Gebenstorf. Rechts ragt ein Stück vom alten Fabrikgebäude der Spinnerei Kunz hervor.

demfall 215 Jahre Kanton Aargau 😉

Die Tour bei Komoot.

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Hunderunde bei Kyburg

Heute viel Kopflüften draussen, dazu Weitsicht bis in die Ostschweizer Alpen inklusive Säntis und Churfirsten auf der einen Seite, auf der anderen reichte der Blick bis weit nach Deutschland. K1 entdeckte sogar die Windräder jenseits der Grenze.

Blick in Richtung Ostschweiz
Churfirsten
Iberg / Sässel
Kyburg mit Weitblick bis nach Deutschland

Blick zum Säntis

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Baldegg, Gebenstorfer Horn & Wasserschloss

Auszeit bei den Schwiegis. Eigentlich wollte ich nur auf einer 30-minütigen Wanderung zum Gebenstorfer Horn den Kopf lüften. Aber der Schwiegervater hatte grösseres vor und machte zwei Velos startklar. E-Bikes! Gut, die brauchte es im hügeligen Aargauerland. Und ich hätte nie gedacht, wie fasziniert ich von einem Elekrovelo sein würde. Mal eben fluffig zum Schwabenberg hoch, die Aussicht über Gebenstorf geniessen. Bei noch schönerem Wetter kann man bis in den Schwarzwald schauen.

Wir rollten weiter in Richtung Petersberg und Birmenstorf und bestaunten die Linde von Linn aus der Ferne.

Weiter gings an den Weinbergen von Birmenstorf mit Blick aufs Berner Oberland (hinter den Wolken)

Baldegg lag praktisch am Weg und so machten wir in der Wirtschaft kurz halt und erfrischten uns an einem kalten Rivella eh wir die 176 Stufen des Aussichtsturmes erklommen.

Blick in Richtung Neuenhof & Dättwil
Lägeren bei Baden
Blick in Richtung Deutschland
Restaurant Baldegg mit altem Turm
Blick Richtung Züri mit Üetliberg (rechts)

Autobahn bei Dättwil
Baden
Üetliberg

Wieder auf dem Sattel zurück ging es durch den Wald zum Gebenstorfer Horn.

Vom Horn hat man eine tolle Aussicht auf das Wasserschloss der Schweiz. Hier fliessen die drei grossen Flüsse Reuss, Limmat und Aare zusammen.

Blick nach Vogelsang mit Limmat, die hinten in die Aare fliesst
Blick nach Brugg
links die Aare, rechts die Limmat kurz vor dem Zusammenschluss
Windisch & Brugg mit Aare
Blick über Vogelsang nach Lauffohr und Rein
Vogelsang, Aarabrücke bei Stilli

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Abendrunde mit dem Hunde

Da tagsüber derzeit eine Affenhitze herrscht, findet die grosse Hunderunde abends statt. Dann ist auch weniger los, wenn man gerade wie heute an die Töss loszieht. Nur Berge an Müll, den Mensch leider zurücklässt, erinnert an das bunte Treiben tagsüber. Der Hund und ich liefen eine recht grosse Runde bei Sennhof, vorbei am alten Kanalsystem – ein Teil des Tösstaler Laufwasserkraftwerksystems – und der ehemaligen Spinnerei.

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Hunderunde zum Himmerichweiher

Fast ein Jahrzehnt wohnen wir in der Gemeinde, aber es brauchte dann einen Krimi aus der Region, der mich auf den Himmerichweiher aufmerksam machte. Unzählige Male bin ich mit dem Velo schon vorbeigesaust bzw. mit dem Hund vorbeigelaufen.

Heute wurde aus der kurz angedachten Abendrunde (einmal Rikon und retour) eine längere. Ich nahm nicht den Rückweg über die Tössbrücke in Rikon, sondern lief ein Stück weiter in Richtung Rämismühle. Auf jenem steinigen Waldweg, wo kaum Velofahrer sind und man so den Hund ungestört frei laufen lassen kann. Der Weiher, ein ehemaliger Fabrikweiher, der einst zum hiesigen Kanalsystem gehörte, liegt eben schon etwas versteckt, wenn auch parallel zum Tösswanderweg. Man muss es halt nur wissen.

Hund und ich umrundeten den Wald, entdeckten lauter geschnitzte Figuren und lustige Baumstümpfe. Fazit: Nochmals hin!

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Haumüli Embrach

Wenn ich eher als der Kunde vor Ort bin zum Fotografieren, dann nutze ich wie in diesem Falle gern die Gunst der Stunde, um die Location in Ruhe zu bewundern und auf Bild festzuhalten. Ich war hier schon einige Male zum Fotoshooting und jedesmal nehme ich mir vor, nochmals privat herzukommen. Nunja, steht immer noch auf meiner to do list. Die Mühle wurde im 14. Jahrhundert das erste Mal urkundlich erwähnt und bis in die 1930er Jahre als Getreide- und Sägemühle genutzt. Danach verfiel die Mühle, konnte aber dank der Initiative des Vereins Pro Haumüli und der Stiftung Zürcher Heimatschutz restauriert werden. Dabei wurde unter anderem das kaputte Wasserrad für den Antrieb nachgebaut. (Das fotografiere ich dann beim nächsten Besuch 😉 )

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Brunibrugg über die Töss reloaded

Nach eigentlich schon genug Action und Bewegung (ich lief mit Hund und K3 bis ins Nachbardorf und wieder retour, inklusive Spielplatzbesuch und Pferde anschauen), juckte es mir dann doch gegen späten Nachmittag in meinen Radfahrerwaden. Und so ganz allein ohne die Kids, ohne Anhänger zu fahren, ist eben schon etwas anderes. Mit Leichtigkeit liessen sich die Pedalen treten, ich wurde aber bereits nach einem halben Kilometer in meiner Begeisterung gestoppt, da sich die Rotweisse in die Horizontale begab. Danach musste ich die derzeitige Baustelle im Dorf (wir bekommen einen Kreisel brummmm) umfahren, um dann endlich an der Töss wieder voll Gummi geben zu können. Nach Winterthur geht es merklich bergab und so rollte mein Velo von fast alleine an Sennhof und der Kyburg vorbei. Auf dem Weg keine Menschenseele nur ein Reh links im Wald und ein Fischreiher in der Töss rechterhand. An der Brunibrugg nahe Winti überquerte ich den Fluss, verschnaufte eine Weile in der warmen Abendsonne und trat den Heimweg wieder an. Beinahe wäre ich über zwei Wurzeln geflogen, besser ist es wohl auf schattigen Waldwegen die Sonnenbrille abzusetzen. Hin und zurück etwa 16km und irgendwann schaffe ich es, den richtigen Tracker zu aktivieren. Fitbit ist in Sachen Radtourtracking eine rechte Niete.

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Brunibrugg über die Töss

Eigentlich war Wandern zur Ruine Schauenberg bei Turbenthal angedacht (steht schon lange auf dem Plan), aber dazu wäre es dann wohl zu spät geworden. Also sattelten K2 und ich die Velos und fuhren durchs Dorf vor an die Töss und von da an entlang an unsrem Fluss über Sennhof Richtung Winterthur. Kurz nach Sennhof überquerten wir die Töss auf der Kyburgerbrücke. Diese Seite hatten wir noch nie per Rad erkundet. Während K2 und ich gemütlich den Waldweg entlangfuhren (es ging merklich leicht bergab), war der Rest der Familie per Auto nach Winterthur unterwegs. Treffpunkt war nach etwa 8 Kilometer Fahrt die Brunibrugg nahe des Reitplatzes. Da wir tatsächlich schneller waren, sammelten wir schon mal Holz für unser geplantes Feuer. K2 testete derweil die Wassertemperatur. Ich merkte leider schnell, dass ich zum Fotografieren der Brücke mal wieder das falsche Objektiv dabei hatte, also musste das Huawei herhalten. Anders als die Kyburgerbrücke lässt sich die Brunibrugg schon besser auf Bild festhalten 😉 Am besten aber ist es natürlich vom Wasser aus. Also wagte ich mich ins «tobende» Nass, um die 1839 erbaute und 42 Meter lange Brücke zu knipsen. Die Jungs hatten natürlich nur Augen fürs Wasser und kamen einzig schnell zum Schlangebrot essen ans Ufer.

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