Wir haben einen Vogel

Bzw. ein Vogelpaar 😉 Unser Mittlerer, der seit Wochen in der Schule das Thema «Vögel» abhandelt und oft mit Vogelbestimmungsbuch und Feldstecher durchs Quartier tigert, machte uns eigentlich so richtig darauf aufmerksam, dass bei uns ständig ein Hausrotschwanzpärchen durch den Garten flattert. Anfangs noch mit Abstand, aber mittlerweile ist vor allem das Weibchen mutiger geworden und kam uns schon bis auf zwei Meter nahe. Heute kam sie besonders oft. Auf einem frisch gemähten Rasen war das Nahrungsangebot vielfältig 😉

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Zoo

Jaja, schon wieder Zoobilder, aber die Jahreskarte will genutzt werden. Und wenn schon mal der Mann mit dabei ist und ich die Hände frei zum Fotografieren habe, dann muss ich die Gelegenheit wahrnehmen. Im neuen Australienbereich war dieses Mal mehr los. Zwei mannshohe Emus liefen direkt an uns vorbei. Die tun zwar nichts, aber mein Respekt galt ihnen dennoch. Die Koalabären waren leider wieder in ihren Bäumen versteckt. Dafür konnten wir die Pinguine bei der Fütterung beobachten. Man hatte ja beinahe den Verdacht, die armen Frackträger seien schwer am Verhungern so wie sie sich auf den Fisch stürzten.

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Velotour nach Winti

Ich werde langsam wieder fit und die Buben sind mittlerweile auch recht sattelfest. Nach unsren kürzlichen Ausflügen per Rad nach Wila und Sennhof folgten wir heut der Töss entlang nach Winterthur. Wunderbar weit weg von Asphalt und Abgasen, nur Wald, die Töss, zwei Mäuse, die über den Weg huschten, der Duft von Bärlauch. Die Kyburg sahen wir weit über uns thronen. Und ich die Kamera vergessen. Musste das Huawei herhalten.

In Winterthur Töss hat es nahe des Restaurant Rittplatz einen Pumptrack, den wir die Jungs bei einem vergangenen Ausflug schon mit ihrem Trottinette erkundeten. Doch für Trottis und auch Laufräder ist der Track nicht zu empfehlen, da diese zu flach sind und man auf den “Hügeln” hängen bleibt. Mit dem Rad ging es heut umso besser. Vor allem K2 war sehr mutig, dass ich immerzu ängstlich “BREMSEEEENNNNN!” rufen musste. Pflaster hatte ich notfallmässig eingepackt. K3 erkundete den kleinsten Track zu Fuss, immer mit einer Handvoll Gummibären im Mund… K1 wurde seiner Rolle als der Vorsichtigere wieder gerecht und kletterte lieber auf dem Spielplatz nebenan herum.

Nach unsrem Picknick ging es die knapp 9 Kilometer flussaufwärts zurück, man merkte die Steigung vor allem ab Sennhof. Also wurden die müden Beine nahe der Kyburgbrügge ins erfrischende Nass der Töss gehalten. Die für die Buben eingepackten Badehosen fanden auch ihre Verwendung.

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Hunderunde in Rikon

Auf meinen Hunderunden führe ich meist die Kamera mit. Man weiss ja nie, vielleicht kommt einem das Motiv des Lebens vor die Linse 😉 Meist bleibt es aber bei unzähligen Aufnahmen von Fellnasen. So auch gestern als ich meine ehemalige Yogalehrerin und deren Hundis traf und wir ein Stück gemeinsam mit den Tieren unterwegs waren. Trotz Hitze flitzten die Vierbeiner wie vom Affen gebissen umher und konnten sich in einem Bach abkühlen.

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Gartensaison ist gestartet

Wir haben die Gartensaison eingeläutet. Kein Wunder, heut bei sommerlichen Temperaturen. K1 und K2 übten sich im Bogenschiessen und halfen bei der Bepflanzung und warten nun drauf, dass ihre Sonnenblumen wachsen. K3 war ebenso fast den ganzen Tag draussen und wuselte eifrig mit herum. So soll es bleiben. Bis Oktober bitte. Dann darf es wieder kühler, nass und grau werden.

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Auf den Frosch gekommen

Schon im vergangenen Jahr half ich bei der Froschsammlung mit. Ich hielt das ja bisher für leicht durchgeknallte Leute, die auf der Strasse herumspringen um Kröten und Frösche einzusammeln, damit sie nicht platt gefahren werden. Bis zu meinem ersten Einsatz. Ich war von der ersten Sekunden fasziniert von den kleinen glitschigen Hüpfern, die übrigens gar nicht so klitschig sind wie sie aussehen. Mit den Einsätzen lernte man viel dazu, nicht nur dass die Artenvielfalt wie so viele andere Tierbestände bedroht ist und der Lebensraum dank Mensch, Betonwüsten und Verlegen oder Trockenlegen von Gewässern immer kleiner wird, sondern auch über die Wesen an sich. Die Männchen sind zum Beispiel so gewieft, dass sie auf vorbeiziehende Weibchen warten um sich dann auf deren Rücken festzukrallen. So sitzen huckepackmässig mitunter drei Männchen auf einem Weibchen.

Ein paar Impressionen von gestern Abend/Nacht. Knapp 1000 Tiere konnten wir über die Strasse retten, etliche (Gras-)Frösche, Kröten und einige Molche, von denen gibt es dieses Jahr wieder mehr als im vergangenen.

Und die folgenden hüpften mir auf der Hunderunde über den Weg. Da musste selbst der Hund vorsichtig schauen, was das ist.

 

 

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