Hunderunde bei Sennhof Kyburg

Heute wollten die Jungs wieder mit auf die abendliche Hunderunde. Natürlich nicht ohne Kamera. Vorausschauend hatte ich für die alten Nikons die Akkus geladen. Im Moment schaue ich, ob ich irgendwo eingebrauchtes Zoomobjektiv (am besten das 18-55) bekomme, damit es nicht immer Streit gibt. Heute führten sie das 35er und das Sigma Weitwinkel (10-20mm) aus und merkten schnell, dass sich die Objektive anders verhalten. Aber sie lernen dazu, vor allem der Grosse. Er scheint ein Faible für schräge Bildkompositionen zu haben und schaffte es, die Sonne zwischen den Bäumen im richtigen Moment einzufangen. Daher mein Lieblingsbild von heut als erstes:

Folgend noch die anderen Bilder, die die Jungs machten. Ich habe sie bewusst nicht bearbeitet.

Und noch ein paar Impressionen von mir….allen voran mein Nachwuchs, auf den ich ja nun noch stolzer bin 😉

 

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Sonntagshunderunde

Neben Guetzli für den Hund wurde heut auch das Stativ in den Rucksack gepackt. Der Weg führte via Rikon, vorbei am Tibet-Institut nach Wildberg und dann weiter nach Bläsimühle. Dort lässt sich das Auto prima am Tobelweg abstellen – gratis Parkplatz – und nach wenigen Metern befindet man sich schon auf dem Waldweg neben dem Tobelbach.

Nach einer kurzen Wanderung von nur 10min, bei der man an einem tollen Spiel- und Rastplatz (vorgemerkt für Familienausflug) vorbeikommt, erreicht man schon den Oberen Giessen. Naja, fast….der Weg hinunter ans Wasser ist leicht zu übersehen und hat man ihn gefunden, ist Vorsicht geboten, geht es doch arg bergab. Bei Nässe ist hier besonders Obacht zu geben. Der Hund fräste wie vom Affen gebissen ins Wasser, ich ging es aus Angst um meine Ausrüstung langsamer an. Unten angekommen dann aber grosse Bewunderung und sofort das Stativ aufgeklappt.

Nachdem zahlreiche Aufnahmen zum Thema «Weiches Wasser» gemacht wurden, suchten wir den Weg zurück nach oben zum Waldweg. Dort liefen wir noch ein Stück weiter in Richtung Rikon bis zum Unteren Giessen. Eine Eisengittertreppe führt hier nach ganz unten, aber da der Hund Angst vor dem Gitter hat, versuchten wir es ein Stück durch den Wald. Das war auch ganz gut so, denn so entdeckte ich den Zulauf diesen zweiten Wasserfalls. Leider hatte ich die falschen Schuhe dabei, nasse Füsse waren das Fazit. Obendrein verabschiedete sich der Kameraakku. Es war sicher nicht mein letzter Besuch im Tobel, ich denke, im Winter wird es hier, wenn das Wasser gefroren ist, auch tolle Sujets geben. Angedacht ist noch die Anfahrt mit dem Velo von der anderen Seite, sprich aus Rikon kommend. Sobald mein Muskelkater verschwunden ist, gehe ich die Sache an.

Die Runde bei komoot.

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Hunderunde zwischen Brünggen und Kyburg

Ich habe wohl eine neue Lieblingsecke entdeckt. Denn heut bog ich kurz nach Dorfende erneut rechts ab hinauf in den Wald in Richtung Kyburg. Nach Brünggen stoppte ich und parkierte das Auto am Waldrand. Praline und ich zogen los, die Stille, das Grün und das Licht zu geniessen. Während der Hund jeden Grashalm beschnupperte, war ich fleissig an der Kamera. Wir kamen an einem Weiher/Moor vorbei, wurde grad in der to-fotografier-wenn-Winter-ist-Liste abgelegt. Im Moment ist alles recht zugewachsen, dass man vor Gestrüpp nicht ran kommt.

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Hunderunde bei Kyburg

Heute viel Kopflüften draussen, dazu Weitsicht bis in die Ostschweizer Alpen inklusive Säntis und Churfirsten auf der einen Seite, auf der anderen reichte der Blick bis weit nach Deutschland. K1 entdeckte sogar die Windräder jenseits der Grenze.

Blick in Richtung Ostschweiz
Churfirsten
Iberg / Sässel
Kyburg mit Weitblick bis nach Deutschland

Blick zum Säntis

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Hunderunde zum Himmerichweiher

Fast ein Jahrzehnt wohnen wir in der Gemeinde, aber es brauchte dann einen Krimi aus der Region, der mich auf den Himmerichweiher aufmerksam machte. Unzählige Male bin ich mit dem Velo schon vorbeigesaust bzw. mit dem Hund vorbeigelaufen.

Heute wurde aus der kurz angedachten Abendrunde (einmal Rikon und retour) eine längere. Ich nahm nicht den Rückweg über die Tössbrücke in Rikon, sondern lief ein Stück weiter in Richtung Rämismühle. Auf jenem steinigen Waldweg, wo kaum Velofahrer sind und man so den Hund ungestört frei laufen lassen kann. Der Weiher, ein ehemaliger Fabrikweiher, der einst zum hiesigen Kanalsystem gehörte, liegt eben schon etwas versteckt, wenn auch parallel zum Tösswanderweg. Man muss es halt nur wissen.

Hund und ich umrundeten den Wald, entdeckten lauter geschnitzte Figuren und lustige Baumstümpfe. Fazit: Nochmals hin!

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Brunibrugg über die Töss

Eigentlich war Wandern zur Ruine Schauenberg bei Turbenthal angedacht (steht schon lange auf dem Plan), aber dazu wäre es dann wohl zu spät geworden. Also sattelten K2 und ich die Velos und fuhren durchs Dorf vor an die Töss und von da an entlang an unsrem Fluss über Sennhof Richtung Winterthur. Kurz nach Sennhof überquerten wir die Töss auf der Kyburgerbrücke. Diese Seite hatten wir noch nie per Rad erkundet. Während K2 und ich gemütlich den Waldweg entlangfuhren (es ging merklich leicht bergab), war der Rest der Familie per Auto nach Winterthur unterwegs. Treffpunkt war nach etwa 8 Kilometer Fahrt die Brunibrugg nahe des Reitplatzes. Da wir tatsächlich schneller waren, sammelten wir schon mal Holz für unser geplantes Feuer. K2 testete derweil die Wassertemperatur. Ich merkte leider schnell, dass ich zum Fotografieren der Brücke mal wieder das falsche Objektiv dabei hatte, also musste das Huawei herhalten. Anders als die Kyburgerbrücke lässt sich die Brunibrugg schon besser auf Bild festhalten 😉 Am besten aber ist es natürlich vom Wasser aus. Also wagte ich mich ins «tobende» Nass, um die 1839 erbaute und 42 Meter lange Brücke zu knipsen. Die Jungs hatten natürlich nur Augen fürs Wasser und kamen einzig schnell zum Schlangebrot essen ans Ufer.

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