Zugtaufe der S11

Mit dem nächsten Fahrplanwechsel der SBB wird ab dem 10. Dezember eine neue Linie eingeführt. Die S11 soll dann zu Stosszeiten die S26 und S12 unterstützen. Damit können Pendler aus dem Tösstal ohne Umstieg direkt bis nach Zürich fahren. Find ich eine super Sache! Heute wurde ein Zug auf den Namen der Gemeinde getauft, grosser Andrang daher am Rikoner Bahnhof. Wir hatten uns auch für eine der beiden Rundfahrten angemeldet und waren ganz erstaunt, dass die Reise nicht nach Zürich sondern nach Schaffhausen ging. Zweimal überquerten wir den Rhein, einmal die Thur, an Brücken und dem Rheinfall fuhr der Lokführer extra langsamer, sodass alle ihre Kameras und Handys für Schnappschüsse zücken konnten. Für die Kids gab es Schokki und Biberli, wir fuhren ein Stück durch Deutschland, was den Grossen gefiel, weil es hier ja so viele Windräder gibt 😉 Der Mann holte uns in Rikon am Bahnhof wieder ab…in Kollbrunn durften wir dann vor geschlossener Schranke warten. Wie es sich gehört 😉













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Hunderunde im Königstal

Das Königstal fängt gleich hinter Zell, einem Ortsteil unserer Gemeinde, an. Woher der Name stammt, konnte ich noch nicht eruieren. Ich fuhr allerdings nicht ans Ortsende von Zell, sondern ein Stück hinauf auf den Lettenberg. Von da erschien mir der Zugang zum eigentlichem Ziel, dem Zeller Giessen im Königstal einfacher. Schon nach wenigen Metern vom Parkplatz entfernt ging es hinab in den Wald. Der Hund rannte vor allem an der Stelle am wildesten herum, wo der Weg sich zu einem schmalen und kurvenreichen Abstieg verwandelte. Vereinzelte Wurzeln bildeten eine Art Treppe, von weit unten konnte man bereits das Rauschen des Wasserfällchens hören. Unten angekommen grosses Staunen, auch wenn der Krebsbach, der hier über Nagelfluh hinab fliesst, wenig Wasser führt. Aber das war ja eh eher so eine Art Testbesuch vor Ort um Zugang und Gegebenheiten abzuchecken. Meine Liste mit Orten, die ich im Winter bzw. im Frühjahr fotografieren will, wächst also weiter.

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Hunderunde / Fototour mit den Jungs

Wir wollten nur kurz eine Runde mit dem Hund um den Himmerichweiher bei Rikon laufen, aber waren dann doch über eine Stunde unterwegs. Grund war, dass die Jungs alles mit den Kameras festhalten mussten. Neben einer ihrer Coolpix, die ich hier gut und gern für Kids als Kamera empfehlen kann, weil sie anders als gewöhnliche “Kinderkameras” wirklich noch halbwegs gute Bilder macht, stoss- und wasserfest ist und gut in Kinderhänden liegt – hatten wir auch meine alte D700 dabei. Zunächst meine gemachten Fotos 🙂

Und die folgenden sind von meinen Nachwuchsfotografen. Vom ersten gibt es weiter oben das making of 😉

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Sonntagshunderunde

Neben Guetzli für den Hund wurde heut auch das Stativ in den Rucksack gepackt. Der Weg führte via Rikon, vorbei am Tibet-Institut nach Wildberg und dann weiter nach Bläsimühle. Dort lässt sich das Auto prima am Tobelweg abstellen – gratis Parkplatz – und nach wenigen Metern befindet man sich schon auf dem Waldweg neben dem Tobelbach.

Nach einer kurzen Wanderung von nur 10min, bei der man an einem tollen Spiel- und Rastplatz (vorgemerkt für Familienausflug) vorbeikommt, erreicht man schon den Oberen Giessen. Naja, fast….der Weg hinunter ans Wasser ist leicht zu übersehen und hat man ihn gefunden, ist Vorsicht geboten, geht es doch arg bergab. Bei Nässe ist hier besonders Obacht zu geben. Der Hund fräste wie vom Affen gebissen ins Wasser, ich ging es aus Angst um meine Ausrüstung langsamer an. Unten angekommen dann aber grosse Bewunderung und sofort das Stativ aufgeklappt.

Nachdem zahlreiche Aufnahmen zum Thema «Weiches Wasser» gemacht wurden, suchten wir den Weg zurück nach oben zum Waldweg. Dort liefen wir noch ein Stück weiter in Richtung Rikon bis zum Unteren Giessen. Eine Eisengittertreppe führt hier nach ganz unten, aber da der Hund Angst vor dem Gitter hat, versuchten wir es ein Stück durch den Wald. Das war auch ganz gut so, denn so entdeckte ich den Zulauf diesen zweiten Wasserfalls. Leider hatte ich die falschen Schuhe dabei, nasse Füsse waren das Fazit. Obendrein verabschiedete sich der Kameraakku. Es war sicher nicht mein letzter Besuch im Tobel, ich denke, im Winter wird es hier, wenn das Wasser gefroren ist, auch tolle Sujets geben. Angedacht ist noch die Anfahrt mit dem Velo von der anderen Seite, sprich aus Rikon kommend. Sobald mein Muskelkater verschwunden ist, gehe ich die Sache an.

Die Runde bei komoot.

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Hunderunde zum Himmerichweiher

Fast ein Jahrzehnt wohnen wir in der Gemeinde, aber es brauchte dann einen Krimi aus der Region, der mich auf den Himmerichweiher aufmerksam machte. Unzählige Male bin ich mit dem Velo schon vorbeigesaust bzw. mit dem Hund vorbeigelaufen.

Heute wurde aus der kurz angedachten Abendrunde (einmal Rikon und retour) eine längere. Ich nahm nicht den Rückweg über die Tössbrücke in Rikon, sondern lief ein Stück weiter in Richtung Rämismühle. Auf jenem steinigen Waldweg, wo kaum Velofahrer sind und man so den Hund ungestört frei laufen lassen kann. Der Weiher, ein ehemaliger Fabrikweiher, der einst zum hiesigen Kanalsystem gehörte, liegt eben schon etwas versteckt, wenn auch parallel zum Tösswanderweg. Man muss es halt nur wissen.

Hund und ich umrundeten den Wald, entdeckten lauter geschnitzte Figuren und lustige Baumstümpfe. Fazit: Nochmals hin!

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Hunderunde in Rikon

Auf meinen Hunderunden führe ich meist die Kamera mit. Man weiss ja nie, vielleicht kommt einem das Motiv des Lebens vor die Linse 😉 Meist bleibt es aber bei unzähligen Aufnahmen von Fellnasen. So auch gestern als ich meine ehemalige Yogalehrerin und deren Hundis traf und wir ein Stück gemeinsam mit den Tieren unterwegs waren. Trotz Hitze flitzten die Vierbeiner wie vom Affen gebissen umher und konnten sich in einem Bach abkühlen.

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