Hunderunde bei Sennhof Kyburg

Heute wollten die Jungs wieder mit auf die abendliche Hunderunde. Natürlich nicht ohne Kamera. Vorausschauend hatte ich für die alten Nikons die Akkus geladen. Im Moment schaue ich, ob ich irgendwo eingebrauchtes Zoomobjektiv (am besten das 18-55) bekomme, damit es nicht immer Streit gibt. Heute führten sie das 35er und das Sigma Weitwinkel (10-20mm) aus und merkten schnell, dass sich die Objektive anders verhalten. Aber sie lernen dazu, vor allem der Grosse. Er scheint ein Faible für schräge Bildkompositionen zu haben und schaffte es, die Sonne zwischen den Bäumen im richtigen Moment einzufangen. Daher mein Lieblingsbild von heut als erstes:

Folgend noch die anderen Bilder, die die Jungs machten. Ich habe sie bewusst nicht bearbeitet.

Und noch ein paar Impressionen von mir….allen voran mein Nachwuchs, auf den ich ja nun noch stolzer bin 😉

 

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Morgens an der Töss

Kurz nach 6 Uhr aus dem Bett geschält, fix ein Kaffee, dann Kamera und Stativ gepackt um an die Töss zu fahren. Keine Menschenseele. Herrlich! Auf der Rückfahrt über Brünggen läuft mir ein Fuchs über den Weg. Mehr sah ich an Lebewesen an diesem ruhigen Morgen nicht.

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Abendrunde mit dem Hunde

Da tagsüber derzeit eine Affenhitze herrscht, findet die grosse Hunderunde abends statt. Dann ist auch weniger los, wenn man gerade wie heute an die Töss loszieht. Nur Berge an Müll, den Mensch leider zurücklässt, erinnert an das bunte Treiben tagsüber. Der Hund und ich liefen eine recht grosse Runde bei Sennhof, vorbei am alten Kanalsystem – ein Teil des Tösstaler Laufwasserkraftwerksystems – und der ehemaligen Spinnerei.

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Brunibrugg über die Töss

Eigentlich war Wandern zur Ruine Schauenberg bei Turbenthal angedacht (steht schon lange auf dem Plan), aber dazu wäre es dann wohl zu spät geworden. Also sattelten K2 und ich die Velos und fuhren durchs Dorf vor an die Töss und von da an entlang an unsrem Fluss über Sennhof Richtung Winterthur. Kurz nach Sennhof überquerten wir die Töss auf der Kyburgerbrücke. Diese Seite hatten wir noch nie per Rad erkundet. Während K2 und ich gemütlich den Waldweg entlangfuhren (es ging merklich leicht bergab), war der Rest der Familie per Auto nach Winterthur unterwegs. Treffpunkt war nach etwa 8 Kilometer Fahrt die Brunibrugg nahe des Reitplatzes. Da wir tatsächlich schneller waren, sammelten wir schon mal Holz für unser geplantes Feuer. K2 testete derweil die Wassertemperatur. Ich merkte leider schnell, dass ich zum Fotografieren der Brücke mal wieder das falsche Objektiv dabei hatte, also musste das Huawei herhalten. Anders als die Kyburgerbrücke lässt sich die Brunibrugg schon besser auf Bild festhalten 😉 Am besten aber ist es natürlich vom Wasser aus. Also wagte ich mich ins «tobende» Nass, um die 1839 erbaute und 42 Meter lange Brücke zu knipsen. Die Jungs hatten natürlich nur Augen fürs Wasser und kamen einzig schnell zum Schlangebrot essen ans Ufer.

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Hunderunde an der Töss

Das Auto nahe der Kyburgerbrücke abgestellt und dann mit dem Hunde in Richtung Winterthur gelaufen. Links der Töss ist meist weniger auf den Wegen los als auf der anderen Seite. Die Brücke selber lässt sich irgendwie aus keinem Winkel gescheit fotografieren, entweder ist sie von Grün verdeckt oder man riskiert sein Leben dank motorisierter Organspender.

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Velotour nach Winti

Ich werde langsam wieder fit und die Buben sind mittlerweile auch recht sattelfest. Nach unsren kürzlichen Ausflügen per Rad nach Wila und Sennhof folgten wir heut der Töss entlang nach Winterthur. Wunderbar weit weg von Asphalt und Abgasen, nur Wald, die Töss, zwei Mäuse, die über den Weg huschten, der Duft von Bärlauch. Die Kyburg sahen wir weit über uns thronen. Und ich die Kamera vergessen. Musste das Huawei herhalten.

In Winterthur Töss hat es nahe des Restaurant Rittplatz einen Pumptrack, den wir die Jungs bei einem vergangenen Ausflug schon mit ihrem Trottinette erkundeten. Doch für Trottis und auch Laufräder ist der Track nicht zu empfehlen, da diese zu flach sind und man auf den “Hügeln” hängen bleibt. Mit dem Rad ging es heut umso besser. Vor allem K2 war sehr mutig, dass ich immerzu ängstlich “BREMSEEEENNNNN!” rufen musste. Pflaster hatte ich notfallmässig eingepackt. K3 erkundete den kleinsten Track zu Fuss, immer mit einer Handvoll Gummibären im Mund… K1 wurde seiner Rolle als der Vorsichtigere wieder gerecht und kletterte lieber auf dem Spielplatz nebenan herum.

Nach unsrem Picknick ging es die knapp 9 Kilometer flussaufwärts zurück, man merkte die Steigung vor allem ab Sennhof. Also wurden die müden Beine nahe der Kyburgbrügge ins erfrischende Nass der Töss gehalten. Die für die Buben eingepackten Badehosen fanden auch ihre Verwendung.

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