Hunderunde im Königstal

Das Königstal fängt gleich hinter Zell, einem Ortsteil unserer Gemeinde, an. Woher der Name stammt, konnte ich noch nicht eruieren. Ich fuhr allerdings nicht ans Ortsende von Zell, sondern ein Stück hinauf auf den Lettenberg. Von da erschien mir der Zugang zum eigentlichem Ziel, dem Zeller Giessen im Königstal einfacher. Schon nach wenigen Metern vom Parkplatz entfernt ging es hinab in den Wald. Der Hund rannte vor allem an der Stelle am wildesten herum, wo der Weg sich zu einem schmalen und kurvenreichen Abstieg verwandelte. Vereinzelte Wurzeln bildeten eine Art Treppe, von weit unten konnte man bereits das Rauschen des Wasserfällchens hören. Unten angekommen grosses Staunen, auch wenn der Krebsbach, der hier über Nagelfluh hinab fliesst, wenig Wasser führt. Aber das war ja eh eher so eine Art Testbesuch vor Ort um Zugang und Gegebenheiten abzuchecken. Meine Liste mit Orten, die ich im Winter bzw. im Frühjahr fotografieren will, wächst also weiter.

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Hunderunde zum Himmerichweiher

Fast ein Jahrzehnt wohnen wir in der Gemeinde, aber es brauchte dann einen Krimi aus der Region, der mich auf den Himmerichweiher aufmerksam machte. Unzählige Male bin ich mit dem Velo schon vorbeigesaust bzw. mit dem Hund vorbeigelaufen.

Heute wurde aus der kurz angedachten Abendrunde (einmal Rikon und retour) eine längere. Ich nahm nicht den Rückweg über die Tössbrücke in Rikon, sondern lief ein Stück weiter in Richtung Rämismühle. Auf jenem steinigen Waldweg, wo kaum Velofahrer sind und man so den Hund ungestört frei laufen lassen kann. Der Weiher, ein ehemaliger Fabrikweiher, der einst zum hiesigen Kanalsystem gehörte, liegt eben schon etwas versteckt, wenn auch parallel zum Tösswanderweg. Man muss es halt nur wissen.

Hund und ich umrundeten den Wald, entdeckten lauter geschnitzte Figuren und lustige Baumstümpfe. Fazit: Nochmals hin!

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