Lebenszeichen

Hier ist derzeit Stille. Was nicht heisst, es gäbe nichts zu Schreiben, aber es fehlt an der Zeit. Vor zwei Wochen ist die Schule wieder gestartet, wenn auch nur so halb. Weil man im Kanton Zürich auf Halbklassen setzt, heisst maximal 15 Kinder pro Klasse, müssen die Stunden anderes aufgeteilt werden. Einiges wurde gekürzt oder muss halt dann daheim nachgeholt werden. Der temporäre Stundenplan verlangt einiges an Flexibilität seitens Eltern ab. Da können wir uns glücklich schätzen, dass ich daheim bin. Die Jüngste darf ebenfalls wieder in die Spielgruppe und erhielt vergangene Woche die Einteilung für den Chindsgi. Der Besuchsmorgen muss aber leider wegen Corona ausfallen.

Folgend noch eine seltene Aufnahme unsres Felltigers names Vasco. Sie sieht immerzu wie ein zerfetztes Sofa aus. Kämmen praktisch unmöglich. 12 Jahre wird sie in einem Monat, wir hoffen, wir dürfen noch lang ihr Futterdiener sein.

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Kühe & Sonnenuntergang

Nach dem feinen Essen noch einmal fix die Kamera geschnappt und mit dem Mittleren zum Sässel hochgelaufen. Unterwegs trafen wir u.a. auf Kühe, Katzen, Geissen und kleine Lämmer. Dunkle Gewitterwolken auf der einen Seite, schönster Sonnenuntergang auf der anderen. Die Mythen waren sogar in der Ferne zu erkennen und der Mond ist auch bald schon wieder voll… Ich kann mir grad keinen schöneren Flecken zum Wohnen vorstellen.

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Abendrunde bei Kyburg

Bilder von der gestrigen Hunderunde inkl. Gewitterstimmung. Wollte gestern Abend noch etwas schreiben, aber plötzlich kam ein Notruf von einer Nachbarin und Kollegin. Wir kümmern uns seit einer Weile um eine gemeinsame kranke alleinstehende Nachbarin. Gegen 2 Uhr morgens kam endlich der Notarzt. Dementsprechend gross ist heut der Kaffeekonsum. Hebt euch Sorg!

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Betty

Aka Frau Hundziker – am 27. Oktober 2014 mussten wir sie gehen lassen. Fuck you Cancer aber sowas von! Sie wurde gerade einmal 8 Jahre alt. Gerettet aus einer Tötungsstation in Spanien, mit viel Glück in ein Schweizer Tierheim gekommen. Mit knapp jährig kam sie zu uns. Ganz viel Geduld brauchte es, bis sie zutraulicher wurde und ihre Ängste ablegte. Wir vermissen sie immer noch.

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Hunderunde bei Gyrenbad

Ich glaube, die kleine kurze Runde oberhalb von Gyrenbad bei Turbenthal könnte eine meiner Lieblingsrunden werden oder ist es schon. Das letzte Mal war es in Sachen Natur noch recht kahl; mittlerweile tragen die Bäume aber bereits wieder ihre grünen Kleider und die Blümschen blühen, allen voran der Löwenzahn, der zum pusten einläd. Auch die alte sicher hundertjährige Kastanie trägt schon grosse Blüten.

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Quarantäne Tage 34 – 36

Wir halten uns an den folgenden Rave und blieben brav zu Hause…

Daheim hatten wir auch genug zu tun und tobten uns in Sacken Backen sowie Basteln aus. Ich konnte das Pizzamehl aus der Mühle testen und mein angesetzter Sauerteig wurde erstmals für ein Roggenbrot verwendet. Das Resultat geschmacklich top, aber backform mässig ist da noch Luft nach oben. Wahrscheinlich zu kurz geknetet und zuviel Wasser verwendet. Ich probiere weiter. Den Butterzopf bekomm ich mittlerweile blind hin 😉 und versuche mich in neuen Flechttechniken.

Der Grosse entdeckte am Samstag Abend meine Gitarre und hatte dann den ganzen Sonntag nichts anderes zu tun, als sich die ersten Akkorde mit einer App beizubringen.

Heute, am Montag, wieder gewohnter Start mit Homeschooling, zunächst eine Lektion Schlaumeier Online: wie immer Basteln zum Wochenstart. Das passte ganz gut zum restlichen Tagesprogramm.

Denn kreativ ging es weiter. Eine der Aufgaben vom Grossen war es WC-Gesichter zu kreieren.

Und weil heut eigentlich Sächsilüüte wäre, aber wegen Corona ausfällt, wurde halt der Böögg in Miniformat zunächst akkribisch zusammen gebastelt und Punkt 18 Uhr daheim im Garten verbrannt. 32 Sekunden waren es bis es dem Böögg dem Hut explodierte, so kurz wie wohl noch nie in der Geschichte zuvor. Hoffen wir nun auf einen wunderprächtigen Sommer 😉

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