Kurzauszeit in Engelberg

Ein Mädelsweekend in den Bergen, den Kopf lüften, Seele baumeln lassen, Akkus laden. Den halben Sonntag verbrachten wir auf fast 2000m Höhe, holten uns vor Ort Liegestühle und pflanzten uns in die Sonne, dabei freie Sicht auf den Härzlisee und den Titlis. Wir liefen den Kitzelpfad am See ab, streichelten und grüssten gefühlt 1000 relaxte Kühe, liefen den Barfussweg (inklusive Schlammbad für die Waden) ab und wanderten den Weg, den wir am Vormittag mittels Seilbahn und Sessellift nach oben gemeistert hatten, wieder retour. Wohl an die vier Stunden Fussmarsch waren es bergab. Meine Waden schmerzen noch heute. Dafür gönnten wir uns am Abend Guinness Bier und feines Essen im Pub, am Montag war es dann erstmal vorbei mit schönem Wetter. Für einen kleinen Bummel mit Stop im Wolleladen (der nicht nur ein riesiges Angebot hat, sondern auch sehr sympathisch berät und Auskunft gibt) und in der Schaukäserei vom Kloster reichte es noch, eh es wieder ins «Flachland» retour ging.

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Kurzauszeit in Engelberg

Eben heimgekommen, aber schon fix über die vielen Fotos geschaut. Bald mehr, ein kleiner Vorgeschmack sei aber gezeigt….

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Zugtaufe der S11

Mit dem nächsten Fahrplanwechsel der SBB wird ab dem 10. Dezember eine neue Linie eingeführt. Die S11 soll dann zu Stosszeiten die S26 und S12 unterstützen. Damit können Pendler aus dem Tösstal ohne Umstieg direkt bis nach Zürich fahren. Find ich eine super Sache! Heute wurde ein Zug auf den Namen der Gemeinde getauft, grosser Andrang daher am Rikoner Bahnhof. Wir hatten uns auch für eine der beiden Rundfahrten angemeldet und waren ganz erstaunt, dass die Reise nicht nach Zürich sondern nach Schaffhausen ging. Zweimal überquerten wir den Rhein, einmal die Thur, an Brücken und dem Rheinfall fuhr der Lokführer extra langsamer, sodass alle ihre Kameras und Handys für Schnappschüsse zücken konnten. Für die Kids gab es Schokki und Biberli, wir fuhren ein Stück durch Deutschland, was den Grossen gefiel, weil es hier ja so viele Windräder gibt 😉 Der Mann holte uns in Rikon am Bahnhof wieder ab…in Kollbrunn durften wir dann vor geschlossener Schranke warten. Wie es sich gehört 😉













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Hunderunde bei Bauma

Ich tat es heut den Jungs gleich und ging wandern. Während ihre Schulreise zum Schauenberg führte, hatte ich den Tobel zwischen Sternenberg und Bauma im Visier. Ich lief von Höchstock zunächst den Wanderweg zum Hagheerenloch hinab. Hagheeren waren einst jene Raubritter unter den Zürcher Oberländer Burgherren, die ihre Burgen mit einem Hag umrandeten und hinter diesem hockend Pilger und Kaufleute überfielen und ausraubten. Die Höhle war ausserdem auch Zufluchtsort für Wiedertäufer. Entstanden ist die Höhle auf natürlichem Wege durch Auswaschung weichen Gesteins unter einer härteren Deckschicht.

Bei Höchstock gab es noch einen tollen Blick auf den Hörnli. Aber auch nur, weil ich erst den falschen Weg nahm, dann jedoch dank Hilfe einer netten Bäuerin den richtigen Pfad fand.

Nach wenigen Metern gings dann in den Wald hinab. Der Hund fand es natürlich dufte, sich crossovermässig austoben zu dürfen.

Praline erkundet die Hagheerenhöhle. Beim nächsten Mal habe ich eine gute Taschenlampe dabei….

Wir liefen nach kurzer Rast weiter hinab  und erreichten nach etwa 30 Minuten Fussmarsch die Wasserfälle vom Tiefenbach. Eher Wasserfällchenchenchen. Dank der Sommerhitze führen die Bäche hier immer noch sehr wenig Wasser. Aber imposant war es auch ohne viel Nass. Hab’s sogar im Bewegtbild und als Pano festgehalten:

Zwei Kameras, drei Objektive, Stativ…da kam Freude beim Aufstieg zurück zum Auto auf.

Unterwegs musste ich einen Baumstamm aus dem Weg räumen und fühlte mich an ein Bild erinnert, was der liebe Herr Baum vor fast genau 12 Jahren in Dresden schoss. Die Leichtigkeit des einfingerischen Stammanhebens beherrsche ich also immer noch 😉

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Hunderund auf dem Eschenberg

Uh. Es wird nun merklich immer früher dunkler. Heut schon gegen 19.30 Uhr. Viel mit Fotografieren auf der abendlichen Hunderunde war da nichts mehr.

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Hunderunde auf den Schauenberg

Da heut die Kids allesamt mit auf Tour waren, fiel der Spaziergang nicht ganz so lang aus. Anstrengend war die Runde dennoch, hatten wir uns als Ziel Ruine Schauenberg ausgedacht. Das Auto wurde bei Geretswil abgestellt, nach wenigen Metern verwandelte sich der Waldweg in einen wurzelreichen Pfad. Die Aussicht vom Schauenberg war wetterbedingt heut nicht so optimal, ausserdem hatten noch etliche andere die Idee für einen Ausflug hierher, was ruhiges Fotografieren ohne “Ins Bild Laufen” so gut wie unmöglich machte.

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Hunderunde im Königstal

Das Königstal fängt gleich hinter Zell, einem Ortsteil unserer Gemeinde, an. Woher der Name stammt, konnte ich noch nicht eruieren. Ich fuhr allerdings nicht ans Ortsende von Zell, sondern ein Stück hinauf auf den Lettenberg. Von da erschien mir der Zugang zum eigentlichem Ziel, dem Zeller Giessen im Königstal einfacher. Schon nach wenigen Metern vom Parkplatz entfernt ging es hinab in den Wald. Der Hund rannte vor allem an der Stelle am wildesten herum, wo der Weg sich zu einem schmalen und kurvenreichen Abstieg verwandelte. Vereinzelte Wurzeln bildeten eine Art Treppe, von weit unten konnte man bereits das Rauschen des Wasserfällchens hören. Unten angekommen grosses Staunen, auch wenn der Krebsbach, der hier über Nagelfluh hinab fliesst, wenig Wasser führt. Aber das war ja eh eher so eine Art Testbesuch vor Ort um Zugang und Gegebenheiten abzuchecken. Meine Liste mit Orten, die ich im Winter bzw. im Frühjahr fotografieren will, wächst also weiter.

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Hunderunde bei Girenbad

Unterwegs auf neuen Wegen. Eigentlich suchte ich die Zufahrt zum Schauenberg, fuhr knapp 2x ringsherum aber fand die Stelle nicht. Aber die Aussicht bei Girenbad war auch nicht ohne.

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