Wochenrückblick KW34

  • Ich muss mein Rennradtraining langsamer angehen, denn gegen Wochenmitte plagten mich dann doch arge Muskelschmerzen. Obendrein ein eingeklemmter Schulternerv, da half auch kein Yoga mehr. Aber es fällt mir schwer zu pausieren. Es reichen schon 30 Minuten Fahren aus um den Kopf wieder etwas leer zu bekommen.
  • Damit das auch daheim auf der Rolle mit Spass verbunden ist, habe ich mir Zwift angeschaut. Und es ist einfach huere geil! Zwift ist ein virtuelles Training mit richtig fetten Features. Durch Sensoren – in meinem Fall ein Geschwindigkeits- und Trittfrequenzsender – agiert mein virtuelles Rad-Ich so schnell wie ich mit meinem Rennrad auf der Rolle fahre. Geht es am Bildschirm berghoch, verlangsamt sich mein Tempo am Bildschirm oder ich muss eben mehr strampeln damit ich nicht stehen bleibe. Noch bessere Rollentrainer als meiner können den Widerstand automatisch mit dem der Tour auf Zwift einstellen und so Anstiege noch optimaler simulieren. Aber auch so ist für abwechslungsreiches Training gesorgt. Man fährt zusammen mit allerhand anderen Fahrern – von überall her, sogar Profis sollen darunter sein. Nähert man sich einem Fahrer, dann erhält man beispielsweise Punkte fürs im Windschattenfahren – oder fürs Durchhalten, wenn man eine gewisse Distanz ohne Stopp durchhält. Bilder lassen sich unterwegs ebenso machen wie andere Mitfahrer anfeuern. Mit jedem gefahrenen Kilometer sammeln sich Punkte an, man steigt im Level auf, kann sich dann seinen virtuellen Fahrer zum Beispiel mit einem neuen Trikot einkleiden. Ich habe mir Zwift derzeit auf dem Mac installiert und trainiere folglich vor der Apple-Kiste. Das Ipad sowie unser Apple-TV sind leider zu alt, auf meinem Android-Phone ist die App etwas wacklig ausserdem ist mir der Screen zu klein.
  • Am Samstag konnte ich dann doch aber einmal mehr eine Runde draussen drehen. Und ich merke, dass sich das regelmässige Fahren bzw. Trainieren langsam bemerkbar macht. Den «Berg» hoch nach Weisslingen fliege ich beinahe hinauf, habe da endlich den richtigen Rhythmus und Tritt gefunden, dass ich ohne roten Kopf und mit genug Puste in den Lungen ankomme. Die Tour am Samstag führte mich weiter mit Umweg nach Winterthur. Durch die Stadt war es wegen der viele roten Ampeln weniger optimal. Aber immerhin dachte ich an’s rechtzeitige Ausklicken aus den Pedalen. Bisher nicht einmal umgefallen – Holzanlang! Via St.Gallerstrasse ging’s raus aus Winti bis nach Räterschen. Eigentlich wollte ich noch weiter bis Elgg und da ein Stück den Schauenberg hoch. Aber ich nahm dann doch den steilen aber kürzeren Anstieg nach Dickbuch. Die ersten Meter waren eine Qual, nachher mit Musik im Ohr (siehe meine Rennrad-Playlist auf Spotify) und taktvollem Treten war der Berg schnell bezwungen. Auf der Abfahrt durchs Heitertal gab ich Gummi, leider langte es nicht ganz den Rekord von 50km/h zu knacken. Blöder Wind!
  • Für die Jungs ist am Montag die Schule wieder gestartet. Der Grosse ist nun in der vierten, der Mittlere in der dritten Klasse angekommen. Für die Jüngste steht nun immer Mittwoch vormittags Waldspielgruppe an. Das findet sie mega lässig, wenn nur der Abschied von Mama nicht wäre.
  • Am Sonntag nochmals Gelegenheit für eine Radtour gehabt. Eigentlich wollte ich zum und um den Flughafen Züri, aber im Hinterkopf schwirrte noch die Idee die Hulftegg hochzufahren. 300 Höhenmeter auf 5km Strecke waren zu absolvieren. Ich musste 3x stoppen, durchatmen, mich motivieren. Umkehren war keine Option, also Arsch zusammengekniffen und den Pass schliesslich geschafft. Chakka! Mein erster Pass. Yeah! Abwärts ging’s flotter durch allerhand Kurven und schliesslich ein ruhigeres Stück durch den Wald, wo mir bis auf ein paar Motorräder niemand entgegen kam. Herrliche Strecken bei Fischenthal – dort auch sehenswert das Kloster – leider kein Veloschloss dabei ums Rad zu sichern. Kurz vor Bichelsee fand ich dann ein Handy, Sonnenbrille und Ausweise auf dem Radweg. Das hatte wohl ein anderer Gümmeler verloren. Bin dran, den Besitzer zu kontaktieren, sonst geb ich es morgen bei der Polizei ab. Die Tour bei Komoot und bei Strava.
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