Hörnli (1133 m ü. M.)

Der Hörnli ist neben dem Bachtel ein beliebter und viel besuchter Ausflugs-Berg im Zürcher Oberland. Und der Besuch stand ebenso schon lange auf dem Plan. Die Jungs erstiegen den Berg kürzlich auf der Herbstwanderung und schwärmten davon. Der Grosse hatte dann den Wunsch, den Hörnli gemeinsam mit mir noch einmal zu besuchen. So liess ich mich heute also von ihm leiten, immerhin kannte er den Weg. Mit dem Zug ging es bis nach Bauma. Dort liefen wir ein Stück entlang der Gleise und der Töss, die hier kaum Wasser führt. Aber der Schein trügt, denn das Wasser fliesst unter der Erde aber eben nicht sichtbar.

Start am Bahnhof Bauma
Noch geht es schön flach…
gleich verlassen wir den Tössuferweg
kein Wasser in der Töss

Nach etwa 1 Kilometer entspannten Laufen auf flachem Terrain geht es dann aber zackig bergauf. Auf wenigen Metern erklimmen wir die ersten Höhenmeter – am Ende werden es 850 Höhenmeter sein. Das weiss ich da noch nicht ganz und die Strecke, die ich vorher auf Google Maps mal grob angeschaut habe, hab ich schon wieder vergessen. Mein Grosser weiss aber einige Tricks und kann mich immer wieder motivieren. Auch später…denn das Alter geht auch an mir nicht spurlos vorbei und steiles Wandern kommt sonst in meinem Tagesplan selten vor. Immer wieder höre ich, es sei der letzte Anstieg und glaube meinem Sohn. Bis es erneut ein steiler Anstieg folgt. Ich hoffe auf einen Kaffee im Bergrestaurant, das motiviert mich dann auf den letzten Metern.

Erste Pause nach dem ersten steilen Anstieg..
fbt
und weiter geht es bergauf

Das sieht halb so steil aus, waren aber bestimmt 20% Steigung. Mindestens!
auch er musste mal verschnaufen
Aber diese Ausblicke entschädigen doch alles!
Das Ziel vor Augen…..aber es wird noch 30min Fussmarsch dauern…natürlich mit einem Anstieg und noch einem…..und dann nochmals Treppen!

Zwischendurch hatten wir ab und an freie Sicht und das gab natürlich Grund zum Anhalten und Festhalten auf dem Handy….der Grosse war auch ganz fleissig am Knipsen. Er ist seit kurzem stolzer iPhone-Besitzer.

jaaa es war steil, eng und windig!
aber der Ausblick war unbezahlbar!

Nach 2,5h Stunden waren wir dann endlich oben. 7,2 Kilometer lagen hinter uns – die Pulsuhr sah zwischendurch sogar rot, weil’s wirklich heavy war. Aber umkehren war nie eine Option. Weil oben gab es ja Kaffee. Der war leider nicht so schmackhaft, daher gönnte ich mir in der zweiten Runde eine heisse Schoggi wie der Sohnemann. Die Pommes, die uns der Wind beinahe vom Teller fegte, schmeckten auch, waren aber für die Portion mit CHF 9.00 bitzli überteuert. Auf dem Bachtel bekam man mehr, für nur CHF 7.60. Zum Glück hatte es aber dicke Militärdecken, so konnten wir warme einpackt unsren Imbiss und den Weitblick geniessen.

Das Schnebelhorn ist übrigens das nächste angedachten Ziel…..  höher gehts im Kanton Zürich nicht mehr.

Aber für uns hiess es wieder abwärts gehen nach Steg. Wir entschieden uns für den weiss-rot-weiss markierten Weg,  anspruchsvoller als der normale Wanderweg. Jedoch hatten wir nun so viele Anstiege meistervoll naja mit viel Schweiss erklommen, da wagten wir den schwierigeren Abstieg. Der erste Stück war schon happig, da war Obacht gefragt. Nachher fanden wir uns auf dem gelben Wanderweg wieder und liefen diese mit einen Fotostopps zwischendurch bis hinab nach Steg, wo uns die S26 wieder retour nach Kollbrunn bringen sollte.

die Churfirsten….irgendwann werde ich mir die Namen der Berge merken….
Säntis (steht auch noch auf der to visit list)
Blick rüber zum Bachtel und dahinter die Alpen <3
seht ihr den Zürisee oben rechts?
Steg

 

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Am Tobelbach

Der Bach bzw. die Wasserfälle nahe Bläsimühle tragen irgendwie keinen richtigen Namen. Laut Wikipedia heisst er einfach Tobelbach, also sind es wohl die Tobelbachgiessen. Der untere war heute unser Ziel. Per Velo ging es via Rikon dort hin. Von der Seite kommend, wo man eben mit dem Auto nicht fahren kann. Aber dafür gäbe es mit etwas Umweg dann die Anfahrt über Wildberg und Bläsimühle, wo es sogar einen TCS-Parkplatz hat. Aber wir konzentrierten uns heute auf Beinarbeit in Sachen strampeln. Immerhin war der Hinweg leicht ansteigend – ist er immer, ausser man radelt in Richtung Winterthur. Für die Kids war es aber easy. Für die knapp 6.5km brauchten wir gerade einmal 30min. Sogar die zwei Barrieren, die wir überqueren mussten, waren offen. Heute also kein Rotweissquer-Bild… Dafür ein Beweis, dass ich mich in das kalte Bachwasser traute. Der Grösste machte es nach, allerdings mit Schuhen, denn diese seien wasserfest. So weit, so gut, so lang man nicht knöcheltief im Wasser steht. Mamas haben zum Glück immer genügend Taschentücher dabei, die halfen die Schuhe wenigstens etwas zu trocknen, die stoffige Schutztasche der Glaskugel diente auf dem Rückweg als Socke…. Not macht erfinderisch.

 

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Bachtel

Den 1115m hohen Bachtel zu besuchen steht schon lange auf meiner to-do-liste. Heute war es endlich soweit, die Hinfahrt via Wetzikon und Hinwil war etwas nervig, um so schöner die Abfahrt über Wald und Steg. Wir parkierten am TCS-Parkplatz in Orn und gingen die etwa 2km Anstieg bis zur Kulm zu Fuss an. Schon unterwegs war die Aussicht staunenswert. Aber von ganz oben liegt einem praktisch die ganze Alpenkette vor den Füssen, davor Zürisee, Greifensee und Pfäffikersee. Der Kaffee im Restaurant auf der Kulm ist gut, die Pommes schmeckten hervorragend und wir werden den “Gipfel” sicher wieder einmal erklimmen.

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Greifensee

Der Greifensee war Plan B, denn eigentlich wollten wir zur Jucker-Farm in Pfäffikon. Diese Idee hatten etliche andere auch – der Parkplatz voll bis auf den letzten Platz – und der Weg von Aathal hoch war uns dann zu zur weit zum Laufen. Also ging es weiter nach Niederuster an den Greifensee. Auf der Terrasse vom Kiosk gönnten wir uns (nach Vorweisen des Impfzertifikats) eine feine heisse Schoggi sowie ein leckeres Glace. Danach liefen wir noch ein Stück entlang des Sees.

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Heimat #2

Besuch aus der alten Heimat, ein paar Lieblingsorte in der Umgebung angefahren, Fotostopps mit Lachflash. Hier liegt mir mein Zürcher Oberland zu Füssen. Heimat Numero 2, angekommen und dankbar.

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Auf dem Hausberg

Der Grosse im Klassenlager, an seinem Geburtstag. Das war schon komisch. Das brauchte Ablenkung und einen ruhigen Ort zum Sammeln…

mit Gastkuh…

Selfie mit Kuh…

da kam sie wieder….

…mit Verstärkung

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Lebenszeichen

Da hat man mal wieder Zeit und Muse zum Schreiben und zack 5 neue graue Haare. Denn zunächst standen mal wieder etliche WordPress-Updates an. Danach ging allerdings kaum noch was. Beim Erstellen eines neuen Beitrages erschien sofort folgende Meldung:

Spiechern oder gar publizieren war nicht drin….

Ein bisschen Herumgooglen ergab Hilfe und so wurde vorerst das Plugin «Classic Editor» installiert und aktiviert. Dass das nun funktioniert, sieht man daran, dass der Post öffentlich ist 😉

Nun komme ich zum eigentlichen Content…. lange war es hier still und wird es vermutlich auch wieder sein, denn mir fehlt es entweder an Zeit oder Lust das Blog zu füllen. Aber ab und an möchte ich dann doch ein paar Zeilen schreiben.

Die Ferienzeit liegt lange hinter uns. Ich bin mal wieder mit den Kids die 680km Fahrt angegangen um die alte Heimat zu besuchen. Grosse Urzeitgiganten haben wir bestaunt wie auch Dampfrösser, waren auf der Sommerrodelbahn, Klettern, Boot fahren, shoppen, besuchten die Windräder, Grillen im Garten, “besuchten” meinen Papa, waren im Räucherkerzenland und  unter Tage im Markus Röhling Stolln – Das Highlight war die Fahrt mit der Bahn in den Berg, die Führung war kurzweilig und unterhaltsam. 2022 soll dann der Rundgang fertig sein – aber es lohnt sich jetzt schon! Ein Kurzausflug nach Dresden stand auch an, ein frecher Kater machte es sich dabei auf unsren Rucksäcken gemütlich 😉 Die Zeit war wie immer zu schnell um. Und so ging es nach 2 Wochen wieder zurück.

 

Die Jüngste hat mit dem zweiten Kindergartenjahr begonnen, der Mittlere lernt nun in der 5. Klasse eine zweite Landessprache, nämlich Französisch, und der Grosse hat mit der 6. Klasse das letzte Jahr an der Primarschule angefangen. Im kommenden Jahr wird er an die Sekundarschule im Nachbardorf wechseln. Fürs Gymnasium würde es auch reichen, aber das erfordert viel Fleiss, Selbstdisziplin und Ausdauer. Für seinen Wunschberuf langt aber zunächst eine Lehre.

Auch ich habe viel zu tun und konnte mein Pensum aufstocken. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal mit so viel Freude im Verkauf arbeiten würde. Nun studiere ich Warenkunde, übe mich im Platten legen, darf unsre Tafeln beschriften und bin dankbar, diesen tollen Job gefunden zu haben.

Für längere Hunderunden mit Erkundungshintergrund ist nicht immer Zeit. Wir laufen viel die altgewohnten Runden, schon so oft festgehalten auf Bild. Das Velofahren kam diesen Sommer leider auch zu kurz. Manchmal müsste der Tag ein paar Stunden mehr haben…

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Sommerlektüre

Wenn die Tage wieder länger werden und das Wetter endlich sommerlich ist, dann sitze ich abends gern mit einem Buch noch lang draussen auf der Terrasse. Ina Haller, einer meiner Lieblingsautorinnen, bringt einen tollen Krimi nach dem anderen heraus, dass ich kaum mit Lesen nachkomme.

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