Schlagwort: Agasul

Irgendein Plugin hatte mir hier das Backend zerschossen und ich konnte nichts mehr posten. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die ganzen Plugins nicht so schnell aktualisiert werden wie es Aktualisierungen beim WordPress gibt.

Der Monat Oktober ist vorbei. Ferienbedingt und durch jede Menge anderen Work-Life-Shizzle blieb das Laufen leider auf der Strecke. Jeder Versuch, weiterzumachen, ging in die Hose. Die Motivation ebenso. Nach einer Woche Durchbeissen komme ich nun langsam wieder in meinen Tritt zurück. Das Rennvelo ist derweil fix für die Wintermonate auf der Rolle daheim montiert, mit dem anderen Bike ging es zusammen mit dem Mittleren einmal um den Airport. 18 Kilometer in knapp 1,5 Stunden. War natürlich stolz auf meinen 8-jährigen Mitfahrer.

Sonst so: Hundini feierte ihren sechsten Geburtstag, wir hatten Läuse zu Besuch (seeehr seeehr lästig – aber endlich konnten wir mal das Mikroskop der Jungs richtig nutzen), unsre Heizung wird endlich ausgetauscht, der Geschirrspüler ist wieder einmal defekt, Weissensee durchgeschaut (grandios Jörg Hartmann in der Rolle des Stasi-Offizier Falk Kupfer) und dann ging für mich noch ein kleiner Traum in Erfüllung, als ich The Hoff live im Konzert sehen durfte. Jaja, ich stehe dazu :p Und er hat den Abend gerockt, die Meute begeistert und selbst mit 67 Jahren noch einen unterhaltsamen Gig hingelegt. Ich bin mit Dauergrinsen ins Bett und mit heisserer Stimme aufgewacht…

Fotomotivmässig ist jetzt gerade meine Lieblingszeit. Aber dennoch, langsam freue ich mich schon auf Schnee!

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Die vergangene Woche gab’s ein Gross-Ereignis, fast schon im wahrsten Sinne des Worte 😉 Ich hatte meine erste Darmspiegelung. Bei mir streikt die Verdauung schon seit Jahren, meine Hausärztin hatte zu dieser Untersuchung geraten, um noch ein paar Dinge auszuschliessen. Die Angst vorher war riesig, das Gegoogle über das Prozedere ebenso (ich weiss, sollte man lieber lassen) und am Ende war alles halb so schlimm. Lediglich das Trinken von 2 Liter Moviprep brachte mich etwas an meine Grenzen des Erträglichen. Von der eigentlichen Untersuchung bekam ich dank Propofol nichts mit, durfte dafür ein Weilchen tief und entspannt schlummern. Der Mann holte mich anschliessend ab, ich mit breitem Grinsen von einem Ohr zum anderen. Lag wohl noch an den Wirkungen des Schlafmittelchens aber auch an der Diagnose. Alles in Ordnung. Der Gastroenterologie diagnostiziert Reizdarm, weil auch all die anderen Symptömchen passen. Er rät zur Ernährung nach dem FODMAP-Prinzip. Kein Roggen, Weizen, Gerste, Zucker und all die anderen blähenden Sachen. Da ist man schnell mal eingeschränkt beim Einkauf. Wenigsten stehen Käse und Rotwein auf der grünen Liste 😉

Ansonsten verbrachten wir viel Zeit in der Badi. Die Jungs wie gehabt mehr unter als über Wasser, Fräulein K3 paddelt mit ihren Schwimmflügeli auch schon im “tiefen” Nass herum, die Pommes in der Badi schmeckten mal besser, das Glace hat preislich ganz schön angezogen. Am Samstag blieben wir bis 21Uhr – Sommerfest mit DJ in der Badi. Die Älteren wackelten mit ihren Fudis zu Oldieschlagern, die Jugend gröhlte bei den heutigen Hits mit. Da merkt man schnell, zu welcher Altersgruppe man gehört.

Auf meinen Touren am Morgen beobachte ich derzeit immer mehr Igel. Anfangs rannten sie weg, mittlerweile bleiben sie brav zum Ablichten stehen 😉 Die Jungfüchse zeigten sich die Woche auch wieder und spielten zu dritt auf der Strasse. Da wartet man gern und schaut dem Treiben vergnügt zu.

Während sonst in den Sommermonaten vor allem zur Ferienzeit eher Flaute herrscht, habe ich derzeit gut zu tun: Zwei kurzweilige Fotoshootings eines davon am Rhein – quasi mit einem Bein im Deutschen und einem in der Schweiz – und eines am hiesigen Brauiweiher. Es empfiehlt sich zum Fotografieren genau zu schauen, wo man sich hinsetzt. Ameisenhügel sind da weniger geeignet…

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Dank MAPS.ME wurde ich auf einen weiteren Giessen in der näheren Umgebung aufmerksam. Obwohl wir öfters fast vorbei fahren, um zur Autobahn zu gelangen, wusste ich bis heute nichts von dem kleinen Kleinod. Um erst einmal die Situation vor Ort abzuchecken, verzichtete ich auf’s Stativ. Muss aber sagen, nochmals den Tätschfelsen aufzusuchen, auch im Hinblick, dann vielleicht meine heut aus der Tasche heraus- und in den Bach gefallene Sonnenbrille wiederzufinden.

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…wenn einem die Welt gehört. Leider war die erste angedachte Stelle zum Fotografieren nicht östlich genug bzw. war der Blick Richtung Sonnenaufgang von Wald versperrt und der Standpunkt zu tief. Ein kurzer Schwenk über Kyburg mit Stopps, um 2 Füchse und 4 Rehe die Strasse überqueren zu lassen, und dann weiter mit maximal 30km/h nach Brünggen runter. Hier entdeckte ich ja bereits kürzlich einen super Aussichtspunkt. Leider war es dann heut aber bewölkt, dass das Ergebnis nicht ganz zufriedenstellend ist. Aber gelohnt hat sich die frühe Runde dennoch.

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Schon hunderte Male am Brauiweiher vorbeigefahren. Letztes Jahr entdeckte ich ihn dann als Fotolocation für mich. Leider kann man nur ungestört fotografieren, wenn kein Badewetter ist. Denn im Sommer tummeln sich viele Leute vor Ort, obwohl der Weiher mich zum Baden eher nicht so überzeugen würde. Im Winter wie jetzt hat er seinen Reiz, verlassen, kaum eine Menschenseele vor Ort. Noch perfekter war es als er kürzlich zugefroren war. Leider hatte ich da keine Kamera an der Frau.

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