Hunderunde mit Aussicht

Zunächst Dank an meinen lieben Dresdner Freund und Blognachbar derbaum fürs Erwähnen – ich will mir Mühe geben, hier weiter kontinuierlich für Content zu sorgen. Heute zwar erneut Bilder vom Schauenberg, aber der Hausberg dringt sich quasi als Ziel für abendliche Hunderunden auf, nicht nur wegen seiner fulminanten Aussicht. Heute waren dann aber doch ein paar Leute mehr als gewohnt da, alle aber mit dem nötigen Mindestabstand. Während die Jungs mit dem Feldstecher den Horizont Richtung Deutschland nach Windrädern absuchten, hielt ich den Sonnenuntergang auf Bild fest. Auf dem Rückweg machten wir einen grösseren Schlenker via Neugrüt und Beerberg hinab nach Turbenthal. Den Weg durch den Wald hatten wir kürzlich erst entdeckt und dabei etliche Hirsche gesichtet. Heute trauten sie sich leider nicht aus dem Dickicht heraus.

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Hunderunde in First

Kein Schreibfehler, denn jener Weiler von Illnau-Effretikon nahe Kyburg nennt sich tatsächlich First. Bei schönem und vor allem windigem Wetter starten hier oben am Waldrand die Modellflieger – aber die dürfen wegen Corona nicht starten. So war es heut recht ruhig oder besser gesagt, Wiese, Wald und Wege gehörten dem Hundi und mir allein. Die Ameisen hatten tüchtig zu tun, die Berge zeigten sich etwas im Abenddunst und der Raps beginnt nun langsam auch hier zu blühen – Gruss nach Pirna 😉

Wer das verwendete Preset für Lightroom nutzen möchte, hier gibt es das Zip-File als Download zur freien Verwendung.

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+ 50km

Man muss das Wetter eben nutzen. Also wurden die Velos auch am Wochenende wieder ausgefahren. Am Samstag unternahm ich eine Solofahrt mit meiner Rennmaschine Willi, zunächst ein Stück das Tösstal hoch und anschliessend bei Saland den Berg hinauf nach Hittnau. Nach jedem Berg, den man sich mal mehr mal weniger hochkämpft, folgt oft eine rasante Abfahrt. Aber so bleibt es abwechslungsreich und ich merke, ich komme langsam wieder in Form. Am Ende waren es 32 Kilometer. Ausreichend genug, denn am Tag drauf stand die Umrundung des Greifensees an. Zusammen mit dem Mittleren und seinem Schulkollegen/Nachbarjunge packten wir die Räder auf den Autoanhänger und starteten die Rundfahrt in Uessikon. Zwischendurch zogen bedrohliche Wolken auf, ein paar Regentropfen folgten, zum Schluss stürmischer Wind von der Seite. Aber die Buben hielten wacker durch und so schafften wir die knapp 19 Kilometer in nicht ganz 1,5 Stunden.

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über dem Nebelmeer

Wie üblich zur Jahreszeit sehen wir derzeit wenig vom Himmel oder gar von Frau Sonne: Hochnebel im Tösstal. Um etwas Vitamin D tanken zu können, muss man sich in die Höhe begeben. Und da bietet sich der Hausberg an. In Richtung Deutschland war alles wie unter Watte gelegt, der Säntis mit samt der Ostschweizer Berglandschaft war ebenso zu bewundern wie Rigi, Pilatus und die Spitzen vom Berner Oberland. Das späte Nachmittagslicht war dann noch das Tüpfelchen auf dem i 😉

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Happy Birthday Switzerland

Heute ist Nationalfeiertag – also frei für alle. Etliche Politiker schwingen epische Festtagsreden, dazu Höhenfeuer, Feuerwerk (schon seit gestern Abend wird geballert) und Lampionumzüge. Ich feiere meine zweite Heimat, in der ich nun schon 12 Jahre leben darf, auf meine Weise: Ich häng mich auf mein Velo und erkunde in Ruhe das Zürcher Oberland. Alles Gute liebe Schweiz!

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Schauenberg

Schauenberg

Morgens mit dem Hund fix ein paar Dörfer weitergefahren um dann von Geretswil aus zum Schauenberg hoch zu laufen. Wunderbar am Morgen, weil keine Menschenseele vor Ort. Natur pur, Vogelgezwitscher, die ersten Sonnenstrahlen, ein Hund, der frei im Schnee toben kann, ich, die unterwegs beinahe ihren Polfilter verliert (diesen aber auf dem Rückweg wieder findet). Berge glotzen, Kraft tanken, Gedanken sortieren. Besser kann man eigentlich nicht in den Tag starten. Das Bild mit Weitsicht auf die Alpen habe ich nochmals in Schwarzweiss erstellt, es gefällt mir so irgendwie besser, weil es dem ganzen mehr Ausdruck in Sachen Licht & Schatten verleiht.

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Hunderunde auf knapp 900m Höhe

Hunderunde auf knapp 900m Höhe

Der Schauenberg ist derzeit ein beliebtes Ziel, wenn es auf Hunderunde geht. Bei schönem Wetter blickt man nicht nur auf das spektakuläre Alpenpanorma, sondern kann sogar den Bodensee sehen und bis nach Deutschland blicken. Da er praktisch um die Ecke liegt, ist die Anfahrt kurz. Und morgens lohnt es sich doppelt, wenn nicht dreifach. Die Kombination aus Nebel, Sonnenaufgang und Menschenleere tat heut einfach nur gut. Der Hund konnte unangeleint die Ruine auf dem Gipfel erkunden, ich Bilder machen. Viele, zu viele. Da der Nebel immer weiter hoch stieg, änderte sich auch immer wieder die Lichtsituation. Nur eine Stunde nach unsrem Besuch war der Berg völlig in Nebel verhüllt.

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