Schlagwort: Herbst

Hulftegg

Die Hulftegg ist ein kleiner Pass, der den Kanton Zürich mit dem Kanton St.Gallen verbindet. Zweimal bin ich den Hügel schon per Rennvelo angegangen, heute aber eher passiv – heisst ich quälte den Schwedenpanzermotor die Kurven hinauf auf den Pass. Während er bei schönster Aussicht den Motor wieder abkühlen lassen konnte, schwang ich mir meinen Rucksack auf und lief erst ein Stück in Richtung Älpli inkl. Kaffeepause mit Blick auf den Bachtel und die Alpen, danach noch nach Schlattberg mit Ausblick auf’s Hörnli und zum Schluss den Witzeweg. Die Witze waren aber flacher als der Weg… Da ich die Garmin-Uhr reaktiviert habe, kann ich meine Touren auf Komoot tracken, so auch die heutige kurze Wanderung.

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Schnebelhorn (1292m ü. M.)

Hattrick in Sachen Gipfelerstürmung….Nach Bachtel und Hörnli ging es heute an meinem freien Tag an den höchsten Punkt im Kanton Zürich. Dabei ist das Schnebelhorn gar nicht so prominent wie die beiden anderen Berge. Was wohl daran liegt, dass es oben kein Restaurant gibt, alles in allem der Gipfel eher unspektakulär an sich ist, aber die Aussicht ist ebenfalls mega! Aber von vorn. Schon am frühen Morgen, als ich die Jüngste ein Stück in den Kindergarten begleitete, staunten wir über den farbenprächtigen Sonnenaufgang. Das gab mir – trotz Müdigkeit – Elan, den Plan, heut aufs Schnebelhorn zu wandern.

Natürlich war die tolle Sonnenaufgangsstimmung beim Erreichen des TCS-Parkplatzes oberhalb von Steg schon verschwunden; die Aussicht war dennoch immens! So lief ich also vom Bärenloch los, erst gemütlich entlang der Strasse via Strahlegg, bis es dann plötzlich ziemlich steil bergauf ging.

An der Alpwirtschaft Tierhag, die gegenwärtig umgebaut wird, folgte eine kleine Verschnaufspause auf ebenen Gelände, bevor der Schlussanstieg folgte. Hier war wirklich Trittsicherheit gefragt. Zwischendurch gab es noch eine “Diskussion” mit einem Geissbock, auf welcher Seite des Weges er nun an mir vorbeilaufen wollte. Aber wir konnten uns einigen….nach knapp 3.5km war das Ziel erreicht.

Kaffee wärmte den Körper von innen, die Aussicht lud den Seelenakku. Zurück lief ich einen anderen, etwas einfacheren Weg. Alles in allem 7.8km, gelaufen in 2:45h, 460m hinauf und wieder hinab. Komoot habe ich nachdem es mir bereits auf den ersten wenigen Metern 10% vom Handyakku gezogen hatte, dann doch lieber ausgestellt. Meine Huawei-Uhr kann leider nicht synchronisieren.

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