Besuch in Heimat#1: Junior fotografiert

Unschwer zu erkennen, wir waren u.a. in Seiffen um dort auf der Sommerrodelbahn ein paar Runden zu drehen. Während der Grosse alles auf Bild festhielt (neben seinen geliebten Windrädern), gab es für den Mittleren kein Halten. Auch die Jüngste fuhr einige Male. Beim nächsten Mal lösen wir besser das 10er Abo. Die Bahn verdiente an diesem Tag gut an uns…

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Meister Müller mahle mir mein Mehl…

…. morgen muss mir meine Mutter Mehlspeis machen. will die Familie einen frischen Zopf auf dem Zmorgetisch haben. So fuhren der Grosse und ich heute erneut ins Heiterthal zur Mühli um uns mit Mehl einzudecken, es wurde dann doch mehr als geplant, auch wenn man in der Mühle gut zu tun hat und kaum mit der Produktion nachkommt. Wir sind gespannt, ob dieser Run auch nach der Corona-Krise anhält. Für uns steht jedenfalls fest, dass wir unser Mehl nur noch dort kaufen werten.

Der erste Teig wurde subito mit Hilfe von K1 angesetzt und darf gleich noch in den Ofen.

Wer sich für das Rezept interessiert, et voila:

  • 500g Zopfmehl (alternativ gehen auch 400g Weissmehl (Typ 550) & 100g Dinkelmehl (Dinkel braucht es aufgrund seines höheren Anteil an elastischem Klebereiweiss . So zieht sich der Zopfmehlteig weniger zusammen und lässt sich leichter flechten.)
  • 70g Butter
  • 20g Frischhefe
  • 15g Salz
  • 8g Zucker
  • 3dl Milch

Alles zimmerwarm verarbeiten, ich haue meist bis auf die Milch, wenn sie noch nicht zimmerwarm ist, in eine Schüssel und lasse es ruhen. Anschliessend alles gut zu einem fluffigen Teig verarbeiten heisst kneten, kneten, kneten. Darf gut und gern 5 bis 10 Minuten dauern. Danach den Teig in einer Schüssel mit einem angefeuchtetem Tuch abgedeckt eine Stunde gehen lassen. Dann wird er geformt, heisst geflochten. Ich hänge unten mein Flechtvideo an. Vor dem Backen lasse ich den Zopf nochmals eine halbe Stunde in Ruhe. Danach ein Ei mit etwas Rahm und einer Prise Salz verquirlen, den Zopf einstreichen und in den kalten Backofen bei 200Grad Unter-/Oberhitze schieben und 30-35 Minuten backen lassen.

En Guete!

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Hunderunde mit Aussicht

Zunächst Dank an meinen lieben Dresdner Freund und Blognachbar derbaum fürs Erwähnen – ich will mir Mühe geben, hier weiter kontinuierlich für Content zu sorgen. Heute zwar erneut Bilder vom Schauenberg, aber der Hausberg dringt sich quasi als Ziel für abendliche Hunderunden auf, nicht nur wegen seiner fulminanten Aussicht. Heute waren dann aber doch ein paar Leute mehr als gewohnt da, alle aber mit dem nötigen Mindestabstand. Während die Jungs mit dem Feldstecher den Horizont Richtung Deutschland nach Windrädern absuchten, hielt ich den Sonnenuntergang auf Bild fest. Auf dem Rückweg machten wir einen grösseren Schlenker via Neugrüt und Beerberg hinab nach Turbenthal. Den Weg durch den Wald hatten wir kürzlich erst entdeckt und dabei etliche Hirsche gesichtet. Heute trauten sie sich leider nicht aus dem Dickicht heraus.

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quality time mit den Boys

Als wäre es Sonntag, so voll waren die Velowege und die heiss begehrten Plätze an der Töss. Nagut, ans Daheim Bleiben hielten wir uns heut auch nicht. Aber für knapp 2h mussten die Jungs und ich dann doch mal unsren häuslichen Radius verlassen. Auf halber Strecke wurde erstmals 2020 die Wassertemperatur getestet, Bärlauch wurde gesammelt und der Grosse musste ständig anhalten um der Stille im Wald zuzulauschen.

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Bleibt daheim

Ehrlich gesagt, ich hatte ein wenig ein schlechtes Gewissen, als ich heut Mittag mit meinem Willy loszog und eine kleine Tour radelte. Aber es musste einfach sein, das Wetter optimal, die letzte Runde schon wieder eine Weile her…es wurde dann doch kürzer als angedacht. Zwar kaum Autos auf den Strassen, aber jede Menge Knattertöffs, andere Velos (warum fahren E-biker eigentlich immer nebeneinander?) und etliche Mit-Rennveloisten. Irgendwie machte das ständige Abbremsen, Klingeln, vorsichtiges Überholen, weil manche im letzten Moment dann doch nach links auswichen, keinen Spass. Und die Beine wollten auch nicht wirklich. Das strenge Yoga, was ich seit kurzem immer morgens mache, sorgt leider nicht nur für straffere Beine, sondern auch für müdere. Den Rest des Tages tat ich es den Kindern und dem Hunde gleich und verpflanzte mich auf meine Terrasse in den Garten. Am Abend wurde das erste Mal in 2020 grilliert. Bleibt wenn es geht daheim und vor allem bleibt gesund!

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lock down

Dass die Welt wegen Corona derzeit sich etwas langsamer dreht, ist allgemein bekannt. Was für uns Grossen schon kaum zu verstehen ist, ist für Kids noch schwerer. Wie erklärt man kindgerecht, was Corona ist, was die Folgen und warum sie ihre Freunde derzeit nur digital sehen dürfen. Es ist ein schwerer Spagat. Man ist selber verunsichert und jeden Tag ändern sich Dinge. Der Grosse vermisste schon gestern seine Schulfreunde, der Mittlere ist traurig, weil sein bevorstehender Geburtstag nur in allerkleinstem Familienkreis – heisst wir fünf – gefeiert werden kann. Zum Glück sind die Geschenke bereits gekauft. Die Jüngste versteht es noch nicht, zum Glück, aber auch sie merkt, dass die Dinge derzeit anders laufen.

Wir nutzen die Zeit, um es uns daheim gemütlich zu machen. Der Garten will auf Vordermann gebracht werden, also gab es Home Schooling in Form von Schulgartenunterricht at home. Passenderweise haben wir dank der Migros Nature Hero Aktion bereits einige Samenpäckchen gesammelt und diese bereits in Erde verpflanzt. Mit dem Velo gings auf Erkundungstour zum Bauernhof, an der Töss wurden Steine gesammelt, die später bemalt werden wollen, die Osterdeko wartet darauf, installiert zu werden und dank der Anton App können wir die Zeit, bis uns die Lehrer ein Programm für daheim zusammengestellt haben, etwas verkürzen und so Schulstoff am Küchentisch nachholen. Noch finden die Kids diese Schultage daheim super, aber für uns als Eltern heisst es Strukturen schaffen, damit der Alltag nicht aus den Fugen gerät. Glücklicherweise bin ich daheim, und der Mann darf im Home Office schaffen.

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Bilder der Woche

Zahlreiche Kinder samt Eltern standen dieses Jahr bereits vor meiner Kamera. Die eigenen Kids kommen oft zu kurz, Schnappschüsse mit dem Handy gibt es zwar. Aber so richtig Zeit nehmen für ein paar schöne Erinnerungen…da fehlt es irgendwie. Heute wurde die Gunst der Stunde genutzt. Bereits abgemachte Treffen mit anderen wurde kurzerhand abgesagt, aus Gründen: Nach einer Entlausungs-Waschrunde an und auf allen Köpfen nutzten wir nachdem das Haupt wieder trocken und hoffentlich lausfrei war das schöne Herbstwetter und liefen ein Stück den Iberg Richtung Wald hinauf. Eine kleine Lichtung, mitten im Goldenen Herbst, vier Kühe gesellten sich auch noch dazu und meine Buben durften sich einmal mehr hinter der Kamera erproben.

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