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Heute blieben wir brav zu Hause. Und waren kreativ. Es wurden Steine angemalt, Aquarellmalereien angefertigt, Osterguetzli gebacken, Socken fertig gestrickt, Bücher geschrieben und der Hund im Garten bespasst.

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Wir verbringen die meiste Zeit des Tages draussen im Garten – gerade jetzt bin ich dankbar um unser Grün direkt vor dem Haus. Die Tage werden länger, die Kids bleiben so lang es geht draussen und wollen kaum rein.

Übrigens: heut Abend ist Vollmond – mal sehen ob ich es schaffe ein paar Fotos anzufertigen. Steht schon lang auf meiner to-fotografier-list. Bleibt gesund!

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Ehrlich gesagt, ich hatte ein wenig ein schlechtes Gewissen, als ich heut Mittag mit meinem Willy loszog und eine kleine Tour radelte. Aber es musste einfach sein, das Wetter optimal, die letzte Runde schon wieder eine Weile her…es wurde dann doch kürzer als angedacht. Zwar kaum Autos auf den Strassen, aber jede Menge Knattertöffs, andere Velos (warum fahren E-biker eigentlich immer nebeneinander?) und etliche Mit-Rennveloisten. Irgendwie machte das ständige Abbremsen, Klingeln, vorsichtiges Überholen, weil manche im letzten Moment dann doch nach links auswichen, keinen Spass. Und die Beine wollten auch nicht wirklich. Das strenge Yoga, was ich seit kurzem immer morgens mache, sorgt leider nicht nur für straffere Beine, sondern auch für müdere. Den Rest des Tages tat ich es den Kindern und dem Hunde gleich und verpflanzte mich auf meine Terrasse in den Garten. Am Abend wurde das erste Mal in 2020 grilliert. Bleibt wenn es geht daheim und vor allem bleibt gesund!

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Dass die Welt wegen Corona derzeit sich etwas langsamer dreht, ist allgemein bekannt. Was für uns Grossen schon kaum zu verstehen ist, ist für Kids noch schwerer. Wie erklärt man kindgerecht, was Corona ist, was die Folgen und warum sie ihre Freunde derzeit nur digital sehen dürfen. Es ist ein schwerer Spagat. Man ist selber verunsichert und jeden Tag ändern sich Dinge. Der Grosse vermisste schon gestern seine Schulfreunde, der Mittlere ist traurig, weil sein bevorstehender Geburtstag nur in allerkleinstem Familienkreis – heisst wir fünf – gefeiert werden kann. Zum Glück sind die Geschenke bereits gekauft. Die Jüngste versteht es noch nicht, zum Glück, aber auch sie merkt, dass die Dinge derzeit anders laufen.

Wir nutzen die Zeit, um es uns daheim gemütlich zu machen. Der Garten will auf Vordermann gebracht werden, also gab es Home Schooling in Form von Schulgartenunterricht at home. Passenderweise haben wir dank der Migros Nature Hero Aktion bereits einige Samenpäckchen gesammelt und diese bereits in Erde verpflanzt. Mit dem Velo gings auf Erkundungstour zum Bauernhof, an der Töss wurden Steine gesammelt, die später bemalt werden wollen, die Osterdeko wartet darauf, installiert zu werden und dank der Anton App können wir die Zeit, bis uns die Lehrer ein Programm für daheim zusammengestellt haben, etwas verkürzen und so Schulstoff am Küchentisch nachholen. Noch finden die Kids diese Schultage daheim super, aber für uns als Eltern heisst es Strukturen schaffen, damit der Alltag nicht aus den Fugen gerät. Glücklicherweise bin ich daheim, und der Mann darf im Home Office schaffen.

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Zahlreiche Kinder samt Eltern standen dieses Jahr bereits vor meiner Kamera. Die eigenen Kids kommen oft zu kurz, Schnappschüsse mit dem Handy gibt es zwar. Aber so richtig Zeit nehmen für ein paar schöne Erinnerungen…da fehlt es irgendwie. Heute wurde die Gunst der Stunde genutzt. Bereits abgemachte Treffen mit anderen wurde kurzerhand abgesagt, aus Gründen: Nach einer Entlausungs-Waschrunde an und auf allen Köpfen nutzten wir nachdem das Haupt wieder trocken und hoffentlich lausfrei war das schöne Herbstwetter und liefen ein Stück den Iberg Richtung Wald hinauf. Eine kleine Lichtung, mitten im Goldenen Herbst, vier Kühe gesellten sich auch noch dazu und meine Buben durften sich einmal mehr hinter der Kamera erproben.

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Statt wöchentlich gibt’s den Rückblick nun nur noch einmal im Monat. Nicht immer ist vieles zu berichten und so sammelt sich vielleicht mehr an. Ausserdem ist im Moment wenig Zeit für den Blog, private Termine, schulische Termine und und und. Im September war jedenfalls wieder einiges los.

Anfang September bin ich bei einem Laufprogramm gestartet. Ziel sind 5km am Stück zu laufen nach 8 Wochen Training. Anfangs dachte ich, dass schaffe ich nie, jappste ich bereits nach 2 Minuten Rennen nach Luft, mittlerweile darf ich 4×7 Minuten laufen (je immer mit Erholungsminuten dazwischen) und bin zuversichtlich, dass ich das Ziel erreiche. Dass sich meine Kondition langsam verbessert merke ich nicht nur beim Laufen sondern auch beim Radfahren. Ich bin wesentlich länger mit ruhigem und gleichmässigem Atmen unterwegs – auch bei Anstiegen. Leider erlaubt mir das wechselhafte Wetter das Radeln weniger. Glaubt mir, mit ultradünnen Rennveloreifen auf nassem Asphalt jonglieren ist nicht lustig.

Die Jüngste und ich besuchen nun regelmässig das wöchentliche MuKi-Turnen und ich bemerke, wie sie sich immer mehr zutraut und offener gegenüber anderen wird. Beim Abschied in der Spielgruppe gibt es auch keine Tränen mehr bei ihr, ist ja der allerbeste Freund dabei, der zufälligerweise mit im Haus wohnt. So sind die beiden auch so viel zusammen, beim Spielen draussen oder drinnen.

Der Grosse wurde gefeiert. 10 Jahre hat er nun schon auf dem Buckel. 10 Jahre Mamasein. Glück, Wehmut, Stolz – Gefühlschaos an seinem Geburtstag und die Frage, wo sind die Jahre nur hin? Kürzlich stieg seine grosse Fete mit all seinen Freunden und Freundinnen. 8 Pre-Teenies, ich suchte verzweifelt nach Schnaps.

Auch Hundini durfte sich über eine weitere Kerze auf ihrer Geburtstagswurst freuen. Sechs Jahre jung ist Praline nun, das genaue Geburtsdatum weiss man leider nicht, da sie als Welpe in den Strassen Agadirs gefunden wurde. Wir feiern es meist Anfangs Oktober.

Mitte September trafen wir uns mit den Haltern von Hundinis Schwester, Meskina. Sie gleichen sich ja quasi, ist die eine nur schwarz, die andere braun. Und Meskina bringt noch ein kleines Handicap mit, was sie aber in ihrer Bewegung überhaupt nicht stört. Die Wiedersehensfreude war gross, auch stimmte die Chemie zwischen uns Haltern, so dass es wohl wieder ein Treffen geben wird.

Der Mann meinte einmal, wenn ich das Auto schrotte, dann bitte richtig… Also übe ich fleissig. Naja, irgendwie bringt mir der grosse Volvo wirklich kein Glück. Nach abgefahrenem Aussenspiegel und Platten in aller Frühe, touchierte ich kürzlich beim Ausparkieren einen Bauschuttcontainer. Wenn dessen Vorsprung nur 1cm weiter unten gewesen wäre, wäre es bei einem Kratzer im Lack geblieben. So aber gab es ein lautes Bersten und anschliessend regnete mir die Heckscheibe auf die Füsse. Dank an die Mobiliar fürs schnelle Flicken. Die Glasschadenversicherung macht sich bezahlbar.

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