Schlagwort: Kollbrunn

Seit gestern schneite es ununterbrochen, nicht ungewöhnlich für die Jahreszeit. Aber 40cm innert 24h dann schon. So viel weisse Pracht haben wir hier im “Flachland” eher selten bis nie. Der Winterdienst kommt kaum mit Pfaden hinterher, die Züge fuhren teils verspätet oder gar nicht, aber wo will man auch hin? Ab Montag herrscht Lockdown 2.0 im Land, vieles ist wieder geschlossen. Was will man draussen herumreisen, wenn man die Schönheit der Natur quasi vor der Nase hat?

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Mehr Fotos waren angedacht, aber der Hund verstand unter leinenfrei mal eben einfach Richtung Hauptstrasse rennen zu müssen um dort den Morgenverkehr aufzuhalten….ich glaube, der 2. Kaffee bekommt besser einen Spritzer Schnaps zur Beruhigung. Bleibt gesund!

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Für’s Protokoll: Die 10km Lauf sind geschafft. Dabei wollte ich vor kurzem die Laufschuhe am liebsten in die Töss werfen, weil meine Kondition irgendwo im letzten Jahr hängen geblieben war. Seit einigen Wochen läuft es aber wieder bestens, im wahrsten Sinne des Wortes. Die 5 Kilometer laufen sich quasi von allein, heute dann an einer Brücke, wo ich wenden hätte können, der Entscheid, weiter bis zur nächsten Tössüberquerung zu laufen. Es lief sich gut, da ich penibel aufs Tempo und meinen Puls achtete. Aber der letzte Kilometer war dann zugegeben schon Krampf. Aber hey geschafft ist geschafft. Yeah!

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Nach dem feinen Essen noch einmal fix die Kamera geschnappt und mit dem Mittleren zum Sässel hochgelaufen. Unterwegs trafen wir u.a. auf Kühe, Katzen, Geissen und kleine Lämmer. Dunkle Gewitterwolken auf der einen Seite, schönster Sonnenuntergang auf der anderen. Die Mythen waren sogar in der Ferne zu erkennen und der Mond ist auch bald schon wieder voll… Ich kann mir grad keinen schöneren Flecken zum Wohnen vorstellen.

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Der 592m hohe Sässel war am Abend Ziel der grossen Runde mit dem Hunde. Die Jungs kamen erneut mit und so liefen wir eher querfeldein den Hang hinauf zur alten Linde. Auf der anderen Seite ein kurzer Blick hinab nach Winterthur – wenn gleich wir uns eigentlich bereits auf Winterthurer Stadtgebiet befanden, denn die Grenze verläuft quasi hinter dem Bolsternbach bei uns im Dorfe. (Übrigens: Vor 100 Jahren sorgte ein Grenzstreit dafür, das unser Quartier damals von Winterthur in die Gemeinde Zell wechselte. Quelle: Landbote 6. April 2020) Der Ausblick langte bis zum Eschenbergturm, von dem man wiederum besonders am Morgen besten Weitblick aufs Tösstal, die Alpen und eben auch den Sässel hat.

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Heut Morgen stand eine kleine Runde unter dem Claim support your local Business an. Zunächst Blumenerde (das Avocadobäumchen brauchte einen grösseren Topf) in der Gärtnerei Gerber abgeholt. Das Abholen erinnerte ein wenig an McDrive: Ich musste nur den Kofferraum öffnen; eingeladen wurde mir durch eine nette Mitarbeiterin, bezahlt über eine Schaufel, die man aus dem Fenster in meine Richtung schob. Soviel Kreativität und Freundlichkeit! Ein grosses Lob! Auf dem Rückweg kurzer Stopp beim Bauernhof, um Eier und Konfi zu holen, nach Zwischenhalt bei Post und Coop weiter ins Heitertal zur Mühle. Wie oft wollte ich hier schon Mehl kaufen. Ihr kennt das… bei jedem Vorbeifahren denkt man wieder dran. Nun heute fuhr ich nicht vorbei, sondern stand nach dem Läuten an der Tür in der alten Mühle und deckte mich mit erstmal mit nur 3 Kilo Mehl ein. Der erste Zopf wurde dann schon bald gebacken und zum Znacht verspeisst.

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Nach vier Tagen Sofa hüten musste ich heute dann doch mal wieder raus. Frische Luft tut gut, auch bei einer fetten Bronchitis. Der Grosse wollte mit und schlug als Ziel den Bäntalgiessen vor. Kamera hatte ich dabei, aber das Stativ blieb im Gegenteil zur Glaskugel daheim.

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