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Für’s Protokoll: Die 10km Lauf sind geschafft. Dabei wollte ich vor kurzem die Laufschuhe am liebsten in die Töss werfen, weil meine Kondition irgendwo im letzten Jahr hängen geblieben war. Seit einigen Wochen läuft es aber wieder bestens, im wahrsten Sinne des Wortes. Die 5 Kilometer laufen sich quasi von allein, heute dann an einer Brücke, wo ich wenden hätte können, der Entscheid, weiter bis zur nächsten Tössüberquerung zu laufen. Es lief sich gut, da ich penibel aufs Tempo und meinen Puls achtete. Aber der letzte Kilometer war dann zugegeben schon Krampf. Aber hey geschafft ist geschafft. Yeah!

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Kühe & Sonnenuntergang

Nach dem feinen Essen noch einmal fix die Kamera geschnappt und mit dem Mittleren zum Sässel hochgelaufen. Unterwegs trafen wir u.a. auf Kühe, Katzen, Geissen und kleine Lämmer. Dunkle Gewitterwolken auf der einen Seite, schönster Sonnenuntergang auf der anderen. Die Mythen waren sogar in der Ferne zu erkennen und der Mond ist auch bald schon wieder voll… Ich kann mir grad keinen schöneren Flecken zum Wohnen vorstellen.

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Hunderunde – heut mit Kuh

Der 592m hohe Sässel war am Abend Ziel der grossen Runde mit dem Hunde. Die Jungs kamen erneut mit und so liefen wir eher querfeldein den Hang hinauf zur alten Linde. Auf der anderen Seite ein kurzer Blick hinab nach Winterthur – wenn gleich wir uns eigentlich bereits auf Winterthurer Stadtgebiet befanden, denn die Grenze verläuft quasi hinter dem Bolsternbach bei uns im Dorfe. (Übrigens: Vor 100 Jahren sorgte ein Grenzstreit dafür, das unser Quartier damals von Winterthur in die Gemeinde Zell wechselte. Quelle: Landbote 6. April 2020) Der Ausblick langte bis zum Eschenbergturm, von dem man wiederum besonders am Morgen besten Weitblick aufs Tösstal, die Alpen und eben auch den Sässel hat.

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support your local business

Heut Morgen stand eine kleine Runde unter dem Claim support your local Business an. Zunächst Blumenerde (das Avocadobäumchen brauchte einen grösseren Topf) in der Gärtnerei Gerber abgeholt. Das Abholen erinnerte ein wenig an McDrive: Ich musste nur den Kofferraum öffnen; eingeladen wurde mir durch eine nette Mitarbeiterin, bezahlt über eine Schaufel, die man aus dem Fenster in meine Richtung schob. Soviel Kreativität und Freundlichkeit! Ein grosses Lob! Auf dem Rückweg kurzer Stopp beim Bauernhof, um Eier und Konfi zu holen, nach Zwischenhalt bei Post und Coop weiter ins Heitertal zur Mühle. Wie oft wollte ich hier schon Mehl kaufen. Ihr kennt das… bei jedem Vorbeifahren denkt man wieder dran. Nun heute fuhr ich nicht vorbei, sondern stand nach dem Läuten an der Tür in der alten Mühle und deckte mich mit erstmal mit nur 3 Kilo Mehl ein. Der erste Zopf wurde dann schon bald gebacken und zum Znacht verspeisst.

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über dem Nebelmeer

Wie üblich zur Jahreszeit sehen wir derzeit wenig vom Himmel oder gar von Frau Sonne: Hochnebel im Tösstal. Um etwas Vitamin D tanken zu können, muss man sich in die Höhe begeben. Und da bietet sich der Hausberg an. In Richtung Deutschland war alles wie unter Watte gelegt, der Säntis mit samt der Ostschweizer Berglandschaft war ebenso zu bewundern wie Rigi, Pilatus und die Spitzen vom Berner Oberland. Das späte Nachmittagslicht war dann noch das Tüpfelchen auf dem i 😉

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Räbelichtumzug

Alle Jahre wieder: Anfang November werden im Dorf fast alle Laternen gelöscht, Kinder vom Chindsgi bis 3. Klasse ziehen mit ihren geschnitzten Räben durch den Ort. Der uralte Schweizer Brauch stammt wohl aus dem Mittelalter. Damals wurden aus den letzten Räben Laternen geschnitzt und die Ernte gefeiert. Heute ist es für mich so eine Art Einläuten der Adventszeit, alles wird ein wenig stiller, dunkler, heimeliger.

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