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Für’s Protokoll: Die 10km Lauf sind geschafft. Dabei wollte ich vor kurzem die Laufschuhe am liebsten in die Töss werfen, weil meine Kondition irgendwo im letzten Jahr hängen geblieben war. Seit einigen Wochen läuft es aber wieder bestens, im wahrsten Sinne des Wortes. Die 5 Kilometer laufen sich quasi von allein, heute dann an einer Brücke, wo ich wenden hätte können, der Entscheid, weiter bis zur nächsten Tössüberquerung zu laufen. Es lief sich gut, da ich penibel aufs Tempo und meinen Puls achtete. Aber der letzte Kilometer war dann zugegeben schon Krampf. Aber hey geschafft ist geschafft. Yeah!

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Kyburglauf

Aus einer Antwort auf meinen Facebookpost über meinen 1. Fünfkilometerlauf am Stück wurde heute Ernst. Eine ehemalige Arbeitskollegin machte mich dort auf den Kyburglauf aufmerksam. 5,7 Kilometer, leicht coupierte Strecke, eigentlich machbar. Also angemeldet, heut leicht nervös die Laufschuhe angezogen und dann mit 61 anderen Frauen losgelaufen. Es war etwas mehr als “leicht coupiert” – der hügelige Start schlauchte bereits nach den ersten Metern, das Auf und Ab sorgte für einen unruhigen Rhythmus, erst auf dem letzten Kilometer fand ich meinen runden Lauf. Ich biss mich durch, zwischendurch mit einigen Gehsekunden zur Erholung, als 54. angekommen. Beim Zieleinlauf musste ich sogar zwei Tränchen vor Freude verdrücken.

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Von 0 auf 5 in 8 Wochen

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt… heute wieder Lauftag. Nachdem ich beim vergangenen Lauf das mit den Intervallen über den Haufen geworfen hatte, ging ich es heut wieder nach der Devise an: so weit laufen wie möglich, mindestens aber 15 Minuten. Die ersten sieben Minuten drehten sich um den Gedanken: Warum? Warum tue ich mir das an? Könntest gemütlich bei einer Tasse Kaffee auf dem Sofa sitzen. Stattdessen laufen im Regen? Schön blöd! Aber während ich versuche den Kopf zur Ruhe zu zwingen, kommen Beine und Lunge derweil in einen Rhythmus. Ich laufe und laufe und merke, dass es so richtig gut läuft. Eigentlich könnt ich jetzt vorn links über die Brücke zum Auto oder aber weiter bis zur nächsten Tössüberquerung. Das wären dann locker 5 Kilometer. Waren es dann auch. Chakkabumm! Vor zwei Monaten konnte ich noch nicht einmal zwei Minuten am Stück rennen! Believe in you! Und schaltet den Kopf öfter mal aus 😉

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Monatsrückblick 09|19

Statt wöchentlich gibt’s den Rückblick nun nur noch einmal im Monat. Nicht immer ist vieles zu berichten und so sammelt sich vielleicht mehr an. Ausserdem ist im Moment wenig Zeit für den Blog, private Termine, schulische Termine und und und. Im September war jedenfalls wieder einiges los.

Anfang September bin ich bei einem Laufprogramm gestartet. Ziel sind 5km am Stück zu laufen nach 8 Wochen Training. Anfangs dachte ich, dass schaffe ich nie, jappste ich bereits nach 2 Minuten Rennen nach Luft, mittlerweile darf ich 4×7 Minuten laufen (je immer mit Erholungsminuten dazwischen) und bin zuversichtlich, dass ich das Ziel erreiche. Dass sich meine Kondition langsam verbessert merke ich nicht nur beim Laufen sondern auch beim Radfahren. Ich bin wesentlich länger mit ruhigem und gleichmässigem Atmen unterwegs – auch bei Anstiegen. Leider erlaubt mir das wechselhafte Wetter das Radeln weniger. Glaubt mir, mit ultradünnen Rennveloreifen auf nassem Asphalt jonglieren ist nicht lustig.

Die Jüngste und ich besuchen nun regelmässig das wöchentliche MuKi-Turnen und ich bemerke, wie sie sich immer mehr zutraut und offener gegenüber anderen wird. Beim Abschied in der Spielgruppe gibt es auch keine Tränen mehr bei ihr, ist ja der allerbeste Freund dabei, der zufälligerweise mit im Haus wohnt. So sind die beiden auch so viel zusammen, beim Spielen draussen oder drinnen.

Der Grosse wurde gefeiert. 10 Jahre hat er nun schon auf dem Buckel. 10 Jahre Mamasein. Glück, Wehmut, Stolz – Gefühlschaos an seinem Geburtstag und die Frage, wo sind die Jahre nur hin? Kürzlich stieg seine grosse Fete mit all seinen Freunden und Freundinnen. 8 Pre-Teenies, ich suchte verzweifelt nach Schnaps.

Auch Hundini durfte sich über eine weitere Kerze auf ihrer Geburtstagswurst freuen. Sechs Jahre jung ist Praline nun, das genaue Geburtsdatum weiss man leider nicht, da sie als Welpe in den Strassen Agadirs gefunden wurde. Wir feiern es meist Anfangs Oktober.

Mitte September trafen wir uns mit den Haltern von Hundinis Schwester, Meskina. Sie gleichen sich ja quasi, ist die eine nur schwarz, die andere braun. Und Meskina bringt noch ein kleines Handicap mit, was sie aber in ihrer Bewegung überhaupt nicht stört. Die Wiedersehensfreude war gross, auch stimmte die Chemie zwischen uns Haltern, so dass es wohl wieder ein Treffen geben wird.

Der Mann meinte einmal, wenn ich das Auto schrotte, dann bitte richtig… Also übe ich fleissig. Naja, irgendwie bringt mir der grosse Volvo wirklich kein Glück. Nach abgefahrenem Aussenspiegel und Platten in aller Frühe, touchierte ich kürzlich beim Ausparkieren einen Bauschuttcontainer. Wenn dessen Vorsprung nur 1cm weiter unten gewesen wäre, wäre es bei einem Kratzer im Lack geblieben. So aber gab es ein lautes Bersten und anschliessend regnete mir die Heckscheibe auf die Füsse. Dank an die Mobiliar fürs schnelle Flicken. Die Glasschadenversicherung macht sich bezahlbar.

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