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Für’s Protokoll: Die 10km Lauf sind geschafft. Dabei wollte ich vor kurzem die Laufschuhe am liebsten in die Töss werfen, weil meine Kondition irgendwo im letzten Jahr hängen geblieben war. Seit einigen Wochen läuft es aber wieder bestens, im wahrsten Sinne des Wortes. Die 5 Kilometer laufen sich quasi von allein, heute dann an einer Brücke, wo ich wenden hätte können, der Entscheid, weiter bis zur nächsten Tössüberquerung zu laufen. Es lief sich gut, da ich penibel aufs Tempo und meinen Puls achtete. Aber der letzte Kilometer war dann zugegeben schon Krampf. Aber hey geschafft ist geschafft. Yeah!

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548m aufwärts

548m aufwärts

Meinen Lieblingsberg in der Umgebung besuche ich sonst zu Fuss (nach einer kurzen Autoanfahrt…). Seitdem mich das Radelfieber wieder gepackt hat, war nun auch eine Tour zum Schauenberg geplant. Etliche Karten wurden studiert, aber so richtig fündig ob der richtigen Route von uns aus wurde ich nicht. Also einfach aufgesattelt und losgeradelt. Alle Wege führen bekanntlicherweise nach Rom respektive zu meinem Ziel. Bis ins Dorf vor und ein Stück in Richtung Rikon ging es noch ganz flott. Kaum hatte ich aber den Asphalt in Richtung Wald verlassen, wurde es schon hügeliger. Ok, der erste Hügel ging noch im kleinsten Gang, ein paar Treppen bremsten mich dann aber aus. Die kommenden paar Meter sollte ich laufen – wer liebt, der schiebt – Wurzeln und Stiegen wechselten sich ab. Erst ab Unterlangenhard konnte ich mich wieder auf den Sattel schwingen. Es folgte ein kleiner nicht gewollter Umweg über Oberlangenhard, ein Zwischenstopp oberhalb Rämismühle-Zell am Paul Burkhard Weg, drei weitere Umwegschlaufen im Wald, vier Velofahrer, die mich mit ihren E-Bikes überholten – kurzum ich verlor etwas an Motivation und kam in Versuchung an der nächsten Kreuzung den Weg zu nehmen, der eher bergabwärts führte. Doch dann erblickte ich bereits den »Gipfel« vom Schauenberg und kniff die Arschbacken zusammen. So kurz – nun gut es waren noch an die 6km – vorm Ziel aufzugeben, lag nicht drin. Der letzte Anstieg hatte es sich nochmals in sich. Aber Schieben und Gehen war aufgrund der vielen Fussgänger eh angebrachter. Und hey ich schaffte es! Ohne Motor, nur mit reiner Wadenkraft! Chakka! Die Heimfahrt ging dann natürlich um einiges einfacher. Ich wählte aber aufgrund von möglichen Sturzgefahren über Wurzeln und Treppen den asphaltierten Weg via Lettenberg hinab nach Rämismühle, wo ich auf den letzten Kilometern auf dem mir bekannten und geliebten Tössradweg nochmal richtig Gummi geben konnte. Fazit: Ein E-Mountainbike wäre ja schon geil.

Die Fahrt getrackt bei Strava.

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Sportliche Woche

Eine sportliche Woche in Sachen Velotouren liegt hinter mir/uns. Dreimal ging es nach Rämismühle, zweimal zum Reitplatz nach Winterthur. Alles zusammen an die 70 Kilometer. Der Mittlere bekam zu seinem 8. Geburtstag ein grösseres Rad, das musste natürlich getestet werden. Der Pumptrack in Töss bot sich dafür bestens an. Für die Kleinsten gibt es vor Ort einen Track extra für Laufräder. Da gab es auch für K3 kein Halten mehr. Fürs Mittracken der Strecken bin ich nun zu Strava gewechselt und bisher recht zufrieden.

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1. Velotour 2019

1. Velotour 2019

Ein neues Rad für Mama musste her. Das alte hätte teuer repariert werden müssen, dank angesammelter Cumuluspunkte der Migros kamen wir mit einem Neukauf deutlich günstiger weg. Und weil das Wetter passte, wurde der neue Drahtesel heute gleich Probe gefahren. K2 war mit Feuer und Flamme dabei und aus einer anstatt nur mal kurz vor an die Töss-Runde wurde eine 12km lange Tour. Zum an den Sattel gewöhnen ausreichend…. Wir fuhren bis Rämismühle zum Spielplatz sowie all den Tieren, die man an der Begegnungsstätte für Jung & Alt bestaunen und füttern darf. Den Rückweg gingen wir etwas flotter an – teils, weil es ja heimwärts leicht bergab geht – teils, weil die Sonne am Untergehen war und es deutlich kühler wurde. Nun muss nur für künftige Touren ein grösseres Rad für den Nachwuchs her.

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Hunderunde zum Himmerichweiher

Hunderunde zum Himmerichweiher

Fast ein Jahrzehnt wohnen wir in der Gemeinde, aber es brauchte dann einen Krimi aus der Region, der mich auf den Himmerichweiher aufmerksam machte. Unzählige Male bin ich mit dem Velo schon vorbeigesaust bzw. mit dem Hund vorbeigelaufen.

Heute wurde aus der kurz angedachten Abendrunde (einmal Rikon und retour) eine längere. Ich nahm nicht den Rückweg über die Tössbrücke in Rikon, sondern lief ein Stück weiter in Richtung Rämismühle. Auf jenem steinigen Waldweg, wo kaum Velofahrer sind und man so den Hund ungestört frei laufen lassen kann. Der Weiher, ein ehemaliger Fabrikweiher, der einst zum hiesigen Kanalsystem gehörte, liegt eben schon etwas versteckt, wenn auch parallel zum Tösswanderweg. Man muss es halt nur wissen.

Hund und ich umrundeten den Wald, entdeckten lauter geschnitzte Figuren und lustige Baumstümpfe. Fazit: Nochmals hin!


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