Einmal um den Schauenberg

Und nun tun sich rechts und links der Töss plötzlich Velowege für mich auf…denn die Furcht vor Anstiegen schwindet. Heute ging es knapp 29Kilometer rings um den Schauenberg, reine Fahrzeit 53 Minuten. Eine Strecke, die meine Lieblingsstrecke werden könnte. Nicht so anstrengend aber doch mit ein paar fordernden Abschnitten. Da ich Depp Strava zwischendurch stoppte und nicht fortsetzte, fehlt mir ein Teil der Aufzeichnung. Allein das ist ein Grund, die Route nochmals mit dem Rennvelo anzugehen. Und auch wegen der kooooolen Serpentinen bei der Abfahrt hinunter nach Seelmatten/Bichelsee.

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Berg- und Talfahrt

Wie angedeutet ging es heut nach einem Tag Pause wieder auf’s Rad. Ich habe mir ja vorgenommen, alle zwei Tage eine Runde zu drehen, um meine Kondition zu trainieren. Fragt sich nur, ob sich das mit meinem Tagesprogramm vereinbaren lässt. Ich google und recherchiere bereits für Trainingsrollen, dass ich daheim trainieren kann. Jawoll, jetzt hat mich der Affe voll gepackt. Chakka! Aber zurück zur heutigen Tour. Leider hatte Strava am Anfang ein kleines Startproblem und rückte meinen Startort nach Winterthur Hegi, korrigierte das dann fix im Verlauf, was mir aber eine Höchstgeschwindigkeit von 343 km/h einbrachte. Glücklicherweise konnte ich die Strecke nachträglich im Strava bearbeiten und somit anpassen. Der Durchschnitt von 17km/h ist dann doch schon realistischer 😉

Den Berg hinauf nach Weisslingen war ich beim 2. Anlauf bereits um eine Minute schneller. Und ich hielt die 135 Meter Anstieg diesmal bis zum Wisliger Ortsausgang durch.

Weisslingen (Wislig) wäre geschafft

Von Wislig aus gings erstmal wieder flotter nach Dettenried – von da nach Neschwil. Damit die Beine fein warm bleiben, folgte nochmals ein Anstieg. Aber alles noch im tretbaren Bereich.

Blick von Neschwil Richtung Schauenberg / Langenhard

Es folgte die “Abfahrt” nach Rikon. Bisher gehörte ich ja zur Kategorie Schisshase aka Bergabwärtsbremser, aber diesmal war ich dann doch mutiger, liess mich rollen, bremste weniger und genoss die Serpentinen. Man kommt in einen Rausch, muss aber aufpassen, dass man rechts nicht den Abflug in den Wald macht. Und immer schön den Mund geschlossen halten…. In Rikon angekommen überlegte ich, entweder rechts tössaufwärts in Richtung Wila – langweilig, weil quasi eben, links nach Hause – die Waden wollten noch arbeiten – also bog ich nach Unterlangenhard ab. 160 Höhenmeter Unterschied standen an. Leider ging ich den Aufstieg anfangs zu schnell an und kam sehr bald an meine Schnaufgrenze. Am Ortsausgang von Rikon musste ich vom Rad. Bis kurz vor Ortseingang Unterlangenhard schob ich die Maschine. Darf auch mal sein.

Blick zurück nach Rikon
Blick nach vorn nach Unterlangenhard
Blick zurück nach Oberlangenhard

Nach Unter- und Oberlangenhard ging es wieder leichter, wenn auch noch der ein oder andere Hügel auf mich wartete. Irgendwie hatte ich bei der Planung der Strecke nicht richtig geschaut und meinte von Langenhard aus nach Nussberg rüberfahren zu können. Das gänge wohl, allerdings eher mit dem Trekkingbike als mit dem Rennvelo. Also stand der Schwenk über Schlatt an. An der Kirche dort bin ich schon oft vorbeigefahren. Wenn ich schon das Rad vorbeischiebe (Kopfsteinpflaster mit Anstieg…) dann könnt ich ja mal fix reinschauen. Leider war die Tür verschlossen.

Chile Schlatt
Pause statt Kirche anschauen

Noch kurz eine Pause genossen und schon folgte der letzte Etappenabschnitt via Nussberg zurück nach Kollbrunn. Blöd nur, war die Strasse hinab ins Bäntal mit Schotter überzogen und machte eine rasante Abfahrt zunichte. Wer kommt echt auf solch dämliche Ideen?

erfrischende Belohnung

So und jetzt ein Hoch auf 728 Jahre Schweiz! (hier Konfetti einfügen)

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“Kondition trainieren”

Heut am Abend die Gunst der Stunde genutzt und trotz straffen Tagesprogramm aufs Rennvelo gesattelt und die Töss ein Stück aufwärts und wieder retour gefahren. Es ging so smooth, dass ich trotz leichtem Anstieg easy auf dem grossen Blatt treten konnte. Rückzu fehlte anfangs ein grösserer Gang, nachher ab Turbenthal sorgte fieser Gegenwind für den nötigen Druck. Ich werde mutiger in den Kurven, das Rennrad-Lenkrad liegt mir immer besser. Bin auf den morgigen Muskelkater gespannt.

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Choli – Wislig – Dettenried – Rikon – Choli

Heut also noch aufs Rennvelo gesattelt um die Tour vom letzten Sonntag zu wiederholen. Der Berg hinauf nach Weisslingen ging schon mal leichter und flotter (ganze 2 Minuten Zeitgewinn, wären noch mehr hätte ich die Schaltung eher geschnallt), sogar zwei andere Velöler überholte ich wuhu! In Wislig dann wie gehabt links in Richtung Dettenried abgebogen. Der Berg hoch bis zum Ortsausgang zieht sich, die Waden beginnen zu krampfen aber chakka ich schaffe das. Ein kurzes Stück durch den Wald kühlt wohltuend ab. In Dettenried helfe ich einem anderem Radler in Sachen Navigation ehe ich den Berg hinab in Richtung Schwändi in Angriff nehme. Ich muss gestehen, die Abfahrt bereitet mir noch Sorge. Der Rennradlenker liegt mir bergabwärts noch nicht so richtig. Aber irgendwann komme ich im Bummeltempo unten in Rikon an, stoppe kurz bei einer Kollegin und fahre anschliessend am Töss-Veloweg retour nach Kollbrunn.

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Rennmaschine

Ein Traum wurde heute wahr, als der Göttergatte mit einer Überraschung heim kam. Für mich hiess es natürlich gleich rauf den Sattel, aber weit ging es nicht, erstens hatte ich noch einen Termin, zweitens fegte mich fieser Seitenwind fast vom Asphalt und drittens fanden Fudi und Hände die 11 Kilometer reichen erst einmal…

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