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Für’s Protokoll: Die 10km Lauf sind geschafft. Dabei wollte ich vor kurzem die Laufschuhe am liebsten in die Töss werfen, weil meine Kondition irgendwo im letzten Jahr hängen geblieben war. Seit einigen Wochen läuft es aber wieder bestens, im wahrsten Sinne des Wortes. Die 5 Kilometer laufen sich quasi von allein, heute dann an einer Brücke, wo ich wenden hätte können, der Entscheid, weiter bis zur nächsten Tössüberquerung zu laufen. Es lief sich gut, da ich penibel aufs Tempo und meinen Puls achtete. Aber der letzte Kilometer war dann zugegeben schon Krampf. Aber hey geschafft ist geschafft. Yeah!

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support your local business

Heut Morgen stand eine kleine Runde unter dem Claim support your local Business an. Zunächst Blumenerde (das Avocadobäumchen brauchte einen grösseren Topf) in der Gärtnerei Gerber abgeholt. Das Abholen erinnerte ein wenig an McDrive: Ich musste nur den Kofferraum öffnen; eingeladen wurde mir durch eine nette Mitarbeiterin, bezahlt über eine Schaufel, die man aus dem Fenster in meine Richtung schob. Soviel Kreativität und Freundlichkeit! Ein grosses Lob! Auf dem Rückweg kurzer Stopp beim Bauernhof, um Eier und Konfi zu holen, nach Zwischenhalt bei Post und Coop weiter ins Heitertal zur Mühle. Wie oft wollte ich hier schon Mehl kaufen. Ihr kennt das… bei jedem Vorbeifahren denkt man wieder dran. Nun heute fuhr ich nicht vorbei, sondern stand nach dem Läuten an der Tür in der alten Mühle und deckte mich mit erstmal mit nur 3 Kilo Mehl ein. Der erste Zopf wurde dann schon bald gebacken und zum Znacht verspeisst.

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Berg- und Talfahrt

Wie angedeutet ging es heut nach einem Tag Pause wieder auf’s Rad. Ich habe mir ja vorgenommen, alle zwei Tage eine Runde zu drehen, um meine Kondition zu trainieren. Fragt sich nur, ob sich das mit meinem Tagesprogramm vereinbaren lässt. Ich google und recherchiere bereits für Trainingsrollen, dass ich daheim trainieren kann. Jawoll, jetzt hat mich der Affe voll gepackt. Chakka! Aber zurück zur heutigen Tour. Leider hatte Strava am Anfang ein kleines Startproblem und rückte meinen Startort nach Winterthur Hegi, korrigierte das dann fix im Verlauf, was mir aber eine Höchstgeschwindigkeit von 343 km/h einbrachte. Glücklicherweise konnte ich die Strecke nachträglich im Strava bearbeiten und somit anpassen. Der Durchschnitt von 17km/h ist dann doch schon realistischer 😉

Den Berg hinauf nach Weisslingen war ich beim 2. Anlauf bereits um eine Minute schneller. Und ich hielt die 135 Meter Anstieg diesmal bis zum Wisliger Ortsausgang durch.

Weisslingen (Wislig) wäre geschafft

Von Wislig aus gings erstmal wieder flotter nach Dettenried – von da nach Neschwil. Damit die Beine fein warm bleiben, folgte nochmals ein Anstieg. Aber alles noch im tretbaren Bereich.

Blick von Neschwil Richtung Schauenberg / Langenhard

Es folgte die “Abfahrt” nach Rikon. Bisher gehörte ich ja zur Kategorie Schisshase aka Bergabwärtsbremser, aber diesmal war ich dann doch mutiger, liess mich rollen, bremste weniger und genoss die Serpentinen. Man kommt in einen Rausch, muss aber aufpassen, dass man rechts nicht den Abflug in den Wald macht. Und immer schön den Mund geschlossen halten…. In Rikon angekommen überlegte ich, entweder rechts tössaufwärts in Richtung Wila – langweilig, weil quasi eben, links nach Hause – die Waden wollten noch arbeiten – also bog ich nach Unterlangenhard ab. 160 Höhenmeter Unterschied standen an. Leider ging ich den Aufstieg anfangs zu schnell an und kam sehr bald an meine Schnaufgrenze. Am Ortsausgang von Rikon musste ich vom Rad. Bis kurz vor Ortseingang Unterlangenhard schob ich die Maschine. Darf auch mal sein.

Blick zurück nach Rikon
Blick nach vorn nach Unterlangenhard
Blick zurück nach Oberlangenhard

Nach Unter- und Oberlangenhard ging es wieder leichter, wenn auch noch der ein oder andere Hügel auf mich wartete. Irgendwie hatte ich bei der Planung der Strecke nicht richtig geschaut und meinte von Langenhard aus nach Nussberg rüberfahren zu können. Das gänge wohl, allerdings eher mit dem Trekkingbike als mit dem Rennvelo. Also stand der Schwenk über Schlatt an. An der Kirche dort bin ich schon oft vorbeigefahren. Wenn ich schon das Rad vorbeischiebe (Kopfsteinpflaster mit Anstieg…) dann könnt ich ja mal fix reinschauen. Leider war die Tür verschlossen.

Chile Schlatt
Pause statt Kirche anschauen

Noch kurz eine Pause genossen und schon folgte der letzte Etappenabschnitt via Nussberg zurück nach Kollbrunn. Blöd nur, war die Strasse hinab ins Bäntal mit Schotter überzogen und machte eine rasante Abfahrt zunichte. Wer kommt echt auf solch dämliche Ideen?

erfrischende Belohnung

So und jetzt ein Hoch auf 728 Jahre Schweiz! (hier Konfetti einfügen)

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Choli – Wislig – Dettenried – Rikon – Choli

Heut also noch aufs Rennvelo gesattelt um die Tour vom letzten Sonntag zu wiederholen. Der Berg hinauf nach Weisslingen ging schon mal leichter und flotter (ganze 2 Minuten Zeitgewinn, wären noch mehr hätte ich die Schaltung eher geschnallt), sogar zwei andere Velöler überholte ich wuhu! In Wislig dann wie gehabt links in Richtung Dettenried abgebogen. Der Berg hoch bis zum Ortsausgang zieht sich, die Waden beginnen zu krampfen aber chakka ich schaffe das. Ein kurzes Stück durch den Wald kühlt wohltuend ab. In Dettenried helfe ich einem anderem Radler in Sachen Navigation ehe ich den Berg hinab in Richtung Schwändi in Angriff nehme. Ich muss gestehen, die Abfahrt bereitet mir noch Sorge. Der Rennradlenker liegt mir bergabwärts noch nicht so richtig. Aber irgendwann komme ich im Bummeltempo unten in Rikon an, stoppe kurz bei einer Kollegin und fahre anschliessend am Töss-Veloweg retour nach Kollbrunn.

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548m aufwärts

548m aufwärts

Meinen Lieblingsberg in der Umgebung besuche ich sonst zu Fuss (nach einer kurzen Autoanfahrt…). Seitdem mich das Radelfieber wieder gepackt hat, war nun auch eine Tour zum Schauenberg geplant. Etliche Karten wurden studiert, aber so richtig fündig ob der richtigen Route von uns aus wurde ich nicht. Also einfach aufgesattelt und losgeradelt. Alle Wege führen bekanntlicherweise nach Rom respektive zu meinem Ziel. Bis ins Dorf vor und ein Stück in Richtung Rikon ging es noch ganz flott. Kaum hatte ich aber den Asphalt in Richtung Wald verlassen, wurde es schon hügeliger. Ok, der erste Hügel ging noch im kleinsten Gang, ein paar Treppen bremsten mich dann aber aus. Die kommenden paar Meter sollte ich laufen – wer liebt, der schiebt – Wurzeln und Stiegen wechselten sich ab. Erst ab Unterlangenhard konnte ich mich wieder auf den Sattel schwingen. Es folgte ein kleiner nicht gewollter Umweg über Oberlangenhard, ein Zwischenstopp oberhalb Rämismühle-Zell am Paul Burkhard Weg, drei weitere Umwegschlaufen im Wald, vier Velofahrer, die mich mit ihren E-Bikes überholten – kurzum ich verlor etwas an Motivation und kam in Versuchung an der nächsten Kreuzung den Weg zu nehmen, der eher bergabwärts führte. Doch dann erblickte ich bereits den »Gipfel« vom Schauenberg und kniff die Arschbacken zusammen. So kurz – nun gut es waren noch an die 6km – vorm Ziel aufzugeben, lag nicht drin. Der letzte Anstieg hatte es sich nochmals in sich. Aber Schieben und Gehen war aufgrund der vielen Fussgänger eh angebrachter. Und hey ich schaffte es! Ohne Motor, nur mit reiner Wadenkraft! Chakka! Die Heimfahrt ging dann natürlich um einiges einfacher. Ich wählte aber aufgrund von möglichen Sturzgefahren über Wurzeln und Treppen den asphaltierten Weg via Lettenberg hinab nach Rämismühle, wo ich auf den letzten Kilometern auf dem mir bekannten und geliebten Tössradweg nochmal richtig Gummi geben konnte. Fazit: Ein E-Mountainbike wäre ja schon geil.

Die Fahrt getrackt bei Strava.

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On tour

Keiner wollte mit, so konnte ich Gas geben und den Kopf heute frei fahren. Zunächst flussaufwärts vorbei an Rikon in Richtung Bläsimühle, das ist per Rad tatsächlich schneller erreicht als mit dem Auto. Nach kurzer Bestaunung des Wasserfalls und einem Handyschnappschuss (die Nikon blieb heut daheim) fuhr ich zurück nach Kollbrunn, bog aber nicht in die Dorfstrasse ein sondern strampelte geradeaus weiter nach Sennhof. Eine leere Bank an der Töss lud zum Sonne geniessen ein eh es wieder retour nach Hause ging. Ich wäre gern noch weiter gefahren, aber 16 Kilometer reichen erst einmal für den Saisonauftakt. Bleibt nur zu hoffen, dass das Wetter weiter so Velofreundlich bleibt.

Die Tour mit allen Daten auf Komoot.

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Am Himmerichweiher

Am Himmerichweiher

Der Weiher im Nachbardorf Rikon gehörte einst zum Kanalsystem im Tösstal, wobei er bis 1976 als Speicherbecken fungierte. Seit da an ist er Naturschutzgebiet. Hunde gehören folglich an die Leine 😉 Aber schon ein paar Meter weiter durfte Praline dann übers freie Feld fräsen.

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Hunderunde zum Tobelbach

Hunderunde zum Tobelbach

Vor etwa vier Wochen war der Schnee gerade frisch, nun taut er bereits wieder. Doch ich hatte Glück, denn an beiden Giessen hatte es noch imposante Eiszapfengebilde. Der Weg zum oberen Giessen war etwas glitschig, Schneematsch auf aufgeweichtem Lehmboden ist keine trittsichere Kombination. Aber immerhin fiel ich weich und alles blieb heile, auch die Ausrüstung.

Bläsimühle
Bläsimühle
Bläsimühle
Bläsimühle
Bläsimühle
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Hunderunde bei Bläsimühli

Hunderunde bei Bläsimühli

Allein mit dem Hund im Wald bei Bläsimühli. Die Wege verschneit, kaum eine Spur zu sehen, vermutlich nur von den Waldtieren betreten. Der Hund rannte glücklich durchs kalte Weiss, ich versuchte mich an ein paar Aufnahmen am Wasserfall. Ich hoffe die Kälte hält an, dass sich das Wasserspiel in Eiszapfen verwandelt.

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