Besuch in Heimat#1: Blockhausen

Kettensägenkunst im Erzgebirge, sonst wird ja eher mit dem Messer geschnitzt. Hier in Blockhausen bei Mulda setzt man eben auf Maschinen und fertigt so manches Wunderwerk an. Vom Parkplatz aus läuft man gemütlich durch den Wald hinauf, am Wegesrand die ein oder andere Figur, man muss aber schon etwas aufmerksam sein. Auf halber Strecke laden ein Kiosk sowie toller Abenteuerspielplatz zum Verweilen ein.

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1. Velotour 2019

1. Velotour 2019

Ein neues Rad für Mama musste her. Das alte hätte teuer repariert werden müssen, dank angesammelter Cumuluspunkte der Migros kamen wir mit einem Neukauf deutlich günstiger weg. Und weil das Wetter passte, wurde der neue Drahtesel heute gleich Probe gefahren. K2 war mit Feuer und Flamme dabei und aus einer anstatt nur mal kurz vor an die Töss-Runde wurde eine 12km lange Tour. Zum an den Sattel gewöhnen ausreichend…. Wir fuhren bis Rämismühle zum Spielplatz sowie all den Tieren, die man an der Begegnungsstätte für Jung & Alt bestaunen und füttern darf. Den Rückweg gingen wir etwas flotter an – teils, weil es ja heimwärts leicht bergab geht – teils, weil die Sonne am Untergehen war und es deutlich kühler wurde. Nun muss nur für künftige Touren ein grösseres Rad für den Nachwuchs her.

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Brunibrugg über die Töss reloaded

Brunibrugg über die Töss reloaded

Nach eigentlich schon genug Action und Bewegung (ich lief mit Hund und K3 bis ins Nachbardorf und wieder retour, inklusive Spielplatzbesuch und Pferde anschauen), juckte es mir dann doch gegen späten Nachmittag in meinen Radfahrerwaden. Und so ganz allein ohne die Kids, ohne Anhänger zu fahren, ist eben schon etwas anderes. Mit Leichtigkeit liessen sich die Pedalen treten, ich wurde aber bereits nach einem halben Kilometer in meiner Begeisterung gestoppt, da sich die Rotweisse in die Horizontale begab. Danach musste ich die derzeitige Baustelle im Dorf (wir bekommen einen Kreisel brummmm) umfahren, um dann endlich an der Töss wieder voll Gummi geben zu können. Nach Winterthur geht es merklich bergab und so rollte mein Velo von fast alleine an Sennhof und der Kyburg vorbei. Auf dem Weg keine Menschenseele nur ein Reh links im Wald und ein Fischreiher in der Töss rechterhand. An der Brunibrugg nahe Winti überquerte ich den Fluss, verschnaufte eine Weile in der warmen Abendsonne und trat den Heimweg wieder an. Beinahe wäre ich über zwei Wurzeln geflogen, besser ist es wohl auf schattigen Waldwegen die Sonnenbrille abzusetzen. Hin und zurück etwa 16km und irgendwann schaffe ich es, den richtigen Tracker zu aktivieren. Fitbit ist in Sachen Radtourtracking eine rechte Niete.

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