Schlagwort: Töss

Man muss das Wetter eben nutzen. Also wurden die Velos auch am Wochenende wieder ausgefahren. Am Samstag unternahm ich eine Solofahrt mit meiner Rennmaschine Willi, zunächst ein Stück das Tösstal hoch und anschliessend bei Saland den Berg hinauf nach Hittnau. Nach jedem Berg, den man sich mal mehr mal weniger hochkämpft, folgt oft eine rasante Abfahrt. Aber so bleibt es abwechslungsreich und ich merke, ich komme langsam wieder in Form. Am Ende waren es 32 Kilometer. Ausreichend genug, denn am Tag drauf stand die Umrundung des Greifensees an. Zusammen mit dem Mittleren und seinem Schulkollegen/Nachbarjunge packten wir die Räder auf den Autoanhänger und starteten die Rundfahrt in Uessikon. Zwischendurch zogen bedrohliche Wolken auf, ein paar Regentropfen folgten, zum Schluss stürmischer Wind von der Seite. Aber die Buben hielten wacker durch und so schafften wir die knapp 19 Kilometer in nicht ganz 1,5 Stunden.

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Die Strasse hat mich wieder. Und mein Rad bzw. Räder. Nach wetterbedingtem Ausfall und einer hartnäckigen Bronchitis konnte ich mich gestern nun endlich wieder in den Sattel schwingen. Langsam angehen stand an, denn der Husten ist noch nicht ganz abgeklungen. So führte mich der Weg entlang der Töss hinauf bis Saland und von da – wesentlich schneller, weil bergabwärts – wieder nach Hause. Der Kopf hatte zwar eine grössere Runde im Blick, aber die Beine wollten dann doch noch nicht so und die Lunge sollte eben noch etwas geschont werden.

Heute ging es dann gleich sportlich weiter. Der Mittlere wollte mit und so nahmen wir die Umrundung vom Airport erneut in Angriff, allerdings in verkehrter Richtung als beim letzten Mal. Nach 2/3 geschaffter Strecke gab es eine Stärkung am Heli-Grill.

Aller guten Dinge sind drei und weil das Wetter so einladend war, wechselte ich nach einer kurzen Pause daheim vom Mountainbike aufs Rennvelo und fuhr einmal mehr meine Stammrunde um den Hausberg ab.

Der Kopf ist nun wieder gut durchgelüftet, der Akku geladen, der Hintern schmerzt jetzt schon ein wenig, aber der wird sich auch bald wieder ans radeln gewöhnt haben.

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Die letzten Tage im Jahr neige ich zum Durchhängen. Daher die Stille hier im Blog. Soviel lief (und ich) in den vergangenen Wochen, Monaten, da tut es gut, ein paar Gänge zurückzuschalten und in Ruhe das neue Jahr ankommenzulassen. Kommt gut ins 2020!

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Hundini findet Regen eigentlich doof, aber wenn wir schon mal raus müssen und Gelegenheit haben, eine Tour nur zu zweit zu machen, dann wird die meistens grösser. Wir starteten bergig, indem wir den Iberg Richtung Sässel hinauf liefen. Unterwegs trafen wir andere Hündeler und so konnte sich Madame schon etwas auspowern. Danach lief sie mir wunderbar an der Seite. Ohne Leine.

Wir liefen weiter in Richtung Sennhof bogen nach links zum Kohlenloch ab. Das wollt ich schon längst einmal erkunden, fand es aber bisher nicht. Hier soll man früher in armen Zeiten versucht haben Braunkohle abzubauen. Bei Regenwetter sei gesagt, ist der Weg vor Ort abenteuerlich weil rutschig und am Hang.

Nach kurzer Erkundung ging’s weiter bis Sennhof zum Bahnhof, dort überquerten wir die Tösstalstrasse um an unsrem Flüsschen, was dank des Regens wieder recht viel Wasser mit sich führt, zurück nach Hause zu laufen.

In Kollbrunn noch ein kurzer Halt am Ortseingang, wo neben zahlreichen neuen Wohnungen auch eine Migros entsteht. Der Grossverteiler soll im November öffnen. Es tut sich was bei uns im Dorf.

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Einmal mehr unterwegs per Rad zum Pumptrack nach Winterthur. Hinzu ging es ja noch flott, weil leicht bergab. Heimwärts hatte ich mächtig zu treten, hatte ich ja K3 im Anhänger. Ich denke, im 2020 wird sie dann eh aufs eigne Trampelvelo wechseln und wir sie bei längeren Touren auf ein Follow me hängen. Meine Waden werden es wohl danken… Beim Pumptrack stürzte sich vor allem die Kleinste auf die Bahn – jedoch nicht mehr auf den Laufvelo-Track, sondern gleich auf den Mittleren, den auch die Buben fahren.

Die Tour bei komoot bzw. strava

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Und nun tun sich rechts und links der Töss plötzlich Velowege für mich auf…denn die Furcht vor Anstiegen schwindet. Heute ging es knapp 29Kilometer rings um den Schauenberg, reine Fahrzeit 53 Minuten. Eine Strecke, die meine Lieblingsstrecke werden könnte. Nicht so anstrengend aber doch mit ein paar fordernden Abschnitten. Da ich Depp Strava zwischendurch stoppte und nicht fortsetzte, fehlt mir ein Teil der Aufzeichnung. Allein das ist ein Grund, die Route nochmals mit dem Rennvelo anzugehen. Und auch wegen der kooooolen Serpentinen bei der Abfahrt hinunter nach Seelmatten/Bichelsee.

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Heut am Abend die Gunst der Stunde genutzt und trotz straffen Tagesprogramm aufs Rennvelo gesattelt und die Töss ein Stück aufwärts und wieder retour gefahren. Es ging so smooth, dass ich trotz leichtem Anstieg easy auf dem grossen Blatt treten konnte. Rückzu fehlte anfangs ein grösserer Gang, nachher ab Turbenthal sorgte fieser Gegenwind für den nötigen Druck. Ich werde mutiger in den Kurven, das Rennrad-Lenkrad liegt mir immer besser. Bin auf den morgigen Muskelkater gespannt.

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Manchmal hilft nur Helm auf und in die Pedalen treten. Einfach mal raus, einfach mal weg, einfach mal den Kopf frei fahren. Leider war in den vergangenen Wochen wenig Gelegenheit dazu. Der Akku bei mir ist ziemlich leer, fast wortwörtlich, mir stehen Eiseninfusionen bevor, damit mein Körper wieder auf Touren kommt. Aber ich will gar nicht jammern. Das wird schon wieder. Auch das nervliche Gleichgewicht dürfte dank der heutigen Tour wieder etwas ausgeglichener sein.

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Gemütlich ging es heut mit den Buben per Velo an der Töss entlang nach Winti. Der Mann inklusive Tochterkind und Hund folgten per Auto. Treffpunkt war der Pumptrack am Riitplatz. Dort drehte vor allem die Jüngste wieder einige Runden auf dem Parcour. Dafür testeten wir auf der Heimfahrt die Wassertemperatur der Töss. Huuu, erfrischend.

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