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Quality Time heut mit der Jüngsten und ihrem Gotti. Zusammen fuhren wir nach Zürich in den Zoo. Wir dachten, an einem verregneten Freitagvormittag sei wenig los, aber diese Annahme löste sich bereits bei der Suche nach einem Parkplatz in Luft auf. Die lange Corona/Lockdown bedingte Schliessung sowie die Eröffnung der neuen Lewa Savanne mit Zebras, Giraffen, Nashörnern und co. zog eben nicht nur uns endlich wieder einmal zum Züriberg.

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Die Herbstferien verbrachten die Kids und ich in meiner alten Heimat. Die Fahrt ist immer mühsam, drei grössere Staus, etliche Baustellen, knapp 670km Reiseweg vor uns. Nach etwa 2/3 der Strecke machten wir wie so oft Halt im fränkischen Pettstadt. Hier gibt es einen kleinen aber feinen Hofladen angeschlossen an ein Cafè, in dem es wirklich guten Kaffee und schmackhafte selbstgemachte Torten zu fairen Preisen gibt.

Der Grosse war dann unterwegs meist mit dem Bestaunen der vielen Windräder beschäftigt. Das musste er natürlich festhalten.

Im Sachsenlande gab es neben Verwöhnprogramm im Elternhaus auch wieder einige touristische und kulinarische Highlights. Für den Mittleren war sein Höhepunkt der Besuch im Freiberger Silberbergwerk Reiche Zeche. Zusammen mit dem Opa ging’s zu dritt in 150m Tiefe. Die Fahrt mit dem Förderkorb dauerte übrigens knapp 90 Sekunden, in Dunkelheit wohlgemerkt. Der Grosse hatte ja bereits bei einem ersten Versuch im Vorjahr Angst bekommen und warte zusammen mit Oma und der Jüngsten über Tage, während wir die alten Stollengänge erkunden durften. Vor lauter Faszination kam ich aber kaum zum Fotografieren…

Soviel Mut brauchte natürlich Belohnung und so steuerten wir die Freiberger Altstadt und dort das Kaffeehaus Hartmann an.

Mit dem Sightseeing ging es die folgenden Tage weiter. Mit kleineren Umwegen – Baustellen bedingt – fuhren wir das Erzgebirge hinauf nach Neudorf. Nach einem Besuch im Suppenmuseum besuchten wir die Räucherkerzenwerkstatt von Karzl. Hier ist der Besuch in der Löffelstube ein Muss! Eine durch und durch urige Gastwirtschaft mit feinster erzgebirgischer Küche. Und der Kaffee mundet auch!

Zwischendurch gönnten wir uns einen Shoppingtag in Chemnitz. Die Jungs bestaunten unter anderem den Nüschl, ich fluchte über die Parksituation (schlimmer als Zürich ohne Scheiss!)

Im Heimatstädtchen unternahmen wir auch manche Erkundungstour. Ich zeigte meinen Kids meine alte Schule, wir entdeckten einen (für uns) neuen Spielplatz, den wir gleich mehrmals aufsuchten, liessen alle Haare und betatschten eh es wieder in Heimat #2 ging beinahe die riesigen Windräder.

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Eine sportliche Woche in Sachen Velotouren liegt hinter mir/uns. Dreimal ging es nach Rämismühle, zweimal zum Reitplatz nach Winterthur. Alles zusammen an die 70 Kilometer. Der Mittlere bekam zu seinem 8. Geburtstag ein grösseres Rad, das musste natürlich getestet werden. Der Pumptrack in Töss bot sich dafür bestens an. Für die Kleinsten gibt es vor Ort einen Track extra für Laufräder. Da gab es auch für K3 kein Halten mehr. Fürs Mittracken der Strecken bin ich nun zu Strava gewechselt und bisher recht zufrieden.

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Unterwegs in die Stadt um Geburtstagsgeschenke zu kaufen – die Jungs sind derzeit ständig zu irgendwelchen Parties eingeladen – machte ich zusammen mit dem Froilein K3 einen Abstecher zum Bruderhaus. Wie beim letzten Mal gehörte uns der Wildpark quasi allein. Jedoch schliefen die Schweine diesesmal und auch die Wölfe zeigten sich wieder nur spärlich, in dem sie in ihrem Schlafversteck unter den Bäumen mal kurz den Kopf hoben um dann weiter zu pfusen. Dagegen waren die Luchse heut aktiv und zeigefreudig, so dass ich auch diese Katzen endlich mal fotografieren konnte. Allesamt mit dem 150er von Sigma.

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Spontaner Ausflug mit dem Besuch ins Bruderhaus. Vormittags und dazu unter der Woche ist man praktisch im Wildpark allein, während man am Wochenende schon an einem freien Parkplatz scheitert. Das Wetter zwar kalt aber Sonne pur, und einige Tiere liefen mir direkt vor die Linse. Für Wolf und Luchs hatte ich wieder einmal das falsche Objektiv dabei.

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Sobald das Thermometer unter 10 Grad fällt, sind die Pinguine im Zürcher Zoo nachmittags auf einem kleinen Spaziergang unterwegs. Das wollten eine Kollegin und unsre Mädels schon lange einmal live erleben, also ging es kürzlich schnurstracks nach dem Mittag zum Zürichberg. Leider waren wir verkehrsbedingt doch etwas spät dran, dass wir es beinahe verpasst hätten.

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Endlich komme ich dazu noch ein paar Zeilen zu unsren Herbstferien zu schreiben. Obwohl so viel es eigentlich gar nicht zu schreiben gibt… kurz war es wie schon erwähnt. Aber zu sechst auf wenigen Quadratmetern hocken fordert einen schon 😉 Wir waren daher viel draussen. Sehr zur Freude des Grossen, der ja so fasziniert von Windrädern ist. Neben Käsekuchen übrigens das Argument für ihn, in Deutschland zu leben…

Um die lange Fahrt etwas zu verkürzen (und wissend, dass wir viele Windräder sehen würden) zog ich schon nach dem Losfahren Block und Stift aus der Tasche. Jeder durfte schätzen, wieviel der Räder wir sehen würden. Der Zwischenbericht auf dem folgenden Bild entstand keine 30min nach der Sichtung des ersten Windrades. Da war gerade einmal 1/3 der Strecke geschafft….

Wir zählten weiter, standen im Stau und kamen zur Erkenntnis, dass das Bilden der Rettungsgasse in Baden Württemberg gar nicht klappt. In Bayern und Sachsen hingegen sehr gut. Fürs Windradzählen musste eine neue Seite angelegt werden…

Am Ende waren es weit über 200. Wegen eingesetzender Dämmerung sahen wir nicht mehr alle und waren nach zehn Stunden Fahrt auch langsam müde. Am ersten Tag ging es morgens direkt zur Livebesichtigung… mit Wind aus dem Böhmischen. Man, das fegte übers Land!

Die Jungs und ich hatten am Nachmittag einen Besuch im Schaubergwerk Freiberg auf dem Programm. Der Grosse bekam beim Anblick des alten Bergwerkfahrstuhls allerdings weiche Knie und wir beliessen es. Stattdessen unternahmen wir einen Einkaufsbummel in meiner Geburtsstadt. Inklusive Käsekuchen. Mit Sahne! Soviel Kalorieren wollten abtrainiert werden. Gut, hatte der Mann einen Drachen besorgt. So liefen wir nochmals ein Stück das Feld hinaus um die Neuanschaffung im Wind fliegen zu lassen.

Der nächste Tag führte uns nach Dresden. Vorbei an Windrädern. Grosse Freude auf der Rückbank. Selbst die Kleinste stimmte bei jeder Sichtung mit einem “Yeah” mit an. In der sächsischen Landeshauptstadt hiess es erstmal Parkplatz suchen. Konnte ja keiner wissen, dass bei herrlichstem Samstagswetter noch ein, zwei, drei andere Touris da sein würden. Wir parkten neben einem anderem Schweizer Fahrzeug. Diese Thurgauer sind auch überall… Vom Verkehrsmuseum waren wir anschliessend etwas enttäuscht. Die Ausstellung hatte ich umfangreicher in Erinnerung. Die Kids fanden es dennoch lässig. Nachdem auch die Frauenkirche auf Foto festgehalten war, stand eine kleine Stärkung an. Danach ging’s in den Zwinger, Dresdner Prominenz treffen 😉 Danach entschlossen wir uns zu einer Fahrt mit der Parkeisenbahn.

Herbst von seiner schönsten Seite…nur der Wind, nein Sturm war nervig. Gelegenheit nochmals den Drachen steigen zu lassen. Die Kleinste berichtete umgehend ihrer Urgrossmutter von den Erlebnissen und wir mussten schon bald wieder unsere Sachen für die Heimfahrt packen.

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Die Jüngste wollte wieder einmal in den Zoo, also ging es heut morgen zum Züriberg, Tiere anschauen. Während im Affenhaus alles noch zu schlafen schien, war bei den Elefanten und später bei den Koalas recht was los. Der kleine Elefant versuchte immer wieder auf den grossen Bullen zu klettern. Im Australienbereich kamen wir zur richtigen Zeit an, hier wurden gerade die Koalas vorgestellt. Auch die Fütterung sahen wir uns noch an. Sie verschlingen bis zu 500 Gramm Eukalyptusblätter pro Tag. Dazu ist allerdings nicht viel Zeit, denn die Tierchen schlafen bis zu 20 Stunden am Stück. Da bin ich grad neidisch über soviel Schlaf 😉

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Ein Mädelsweekend in den Bergen, den Kopf lüften, Seele baumeln lassen, Akkus laden. Den halben Sonntag verbrachten wir auf fast 2000m Höhe, holten uns vor Ort Liegestühle und pflanzten uns in die Sonne, dabei freie Sicht auf den Härzlisee und den Titlis. Wir liefen den Kitzelpfad am See ab, streichelten und grüssten gefühlt 1000 relaxte Kühe, liefen den Barfussweg (inklusive Schlammbad für die Waden) ab und wanderten den Weg, den wir am Vormittag mittels Seilbahn und Sessellift nach oben gemeistert hatten, wieder retour. Wohl an die vier Stunden Fussmarsch waren es bergab. Meine Waden schmerzen noch heute. Dafür gönnten wir uns am Abend Guinness Bier und feines Essen im Pub, am Montag war es dann erstmal vorbei mit schönem Wetter. Für einen kleinen Bummel mit Stop im Wolleladen (der nicht nur ein riesiges Angebot hat, sondern auch sehr sympathisch berät und Auskunft gibt) und in der Schaukäserei vom Kloster reichte es noch, eh es wieder ins «Flachland» retour ging.

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