Wochenrückblick KW33

Dass ich viel per Rad unterwegs bin, dürfte mittlerweile bekannt sein. Wer wissen wo, wann, wie lang und überhaupt, der darf mir auf meinem Strava Profil oder auf Komoot folgen. (Nicht immer klappt allerdings der Import zu Komoot) Neu hab ich meine Strava-Aktivitäten in der Sidebar rechts eingebaut.

  • Ich fahre nun ab sofort mit Klickpedalen. Ich entschied mich für die Kombi-Pedalen von Shimano, da ich mein Rennvelo doch ab und an mit normalen Schuhen fahre. Passend dazu die Shimano SM-SH 56 in Kombination mit einem Mountainbikeschuh mit Boa-Schnürung von Scott. Warum MTB-Schuhe? Nunja, gerade für Anfänger sind die wohl eher geeignet, da man schneller ausklicken kann. Ausserdem lässt es sich in ihnen besser laufen als in Rennradschuhen. Nach einem halbstündigen Proben im Garten (und dank Hilfe durch den Mann, der mich vom Umfallen abhielt) hatte ich das System endlich begriffen und versuchte mich auf einer ersten Runde. Man merkt dann recht schnell den Vorteil von Klickpedalen, tritt man doch gleichmässiger und runder.
  • Ebenfalls neu ist mein Geschwindigkeits- und Trittfrequenzmesser für die Rolle daheim. Das Einrichten brachte mich nervlich an meine Grenzen. Schon glaubte ich, das Huawei will das Gadget nicht erkennen, bis ich sprichwörtlich am (Hinter-)rad drehte und sich eine Verbindung herstellte. Nachdem das einte Messgerät etwas mehr in Richtung Rad gesteckt war, wurde auch der Wert für die Geschwindigkeit getrackt. Plus 5 graue Haare.
  • Ich weiss ja nicht, aber wenn man ein Tier mit dem Auto erwischt, merkt man das doch oder? Jedenfalls riefen eine Kollegin und ich neulich morgens die Polizei an, um einen toten Fuchs auf der Dorfstrasse in Weisslingen zu melden. Wir legten ihn noch auf die Seite, wollten wir ihm ein weiteres Überfahren ersparen. Die Polizei bedankte sich und bot einen Wildhüter auf, der das tote Tier später abholte. RIP kleiner Reineke.
  • Am Samstag war ich beim Animal Rights March in Zürich dabei, einer Bewegung, die sich für ein Ende aller Tierausbeutung einsetzen will. 2500 Menschen nahmen daran teil, ich zusammen mit der Stiftung Tierbotschafter, die diverse Tierfreunde mit ihren Projekten unterstützt und ich nun schon seit einigen Jahren ehrenamtlich als Fotografin begleiten darf. Für solch einen Event darf man schon mal königlich geschminkt werden 😉
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Berg- und Talfahrt

Wie angedeutet ging es heut nach einem Tag Pause wieder auf’s Rad. Ich habe mir ja vorgenommen, alle zwei Tage eine Runde zu drehen, um meine Kondition zu trainieren. Fragt sich nur, ob sich das mit meinem Tagesprogramm vereinbaren lässt. Ich google und recherchiere bereits für Trainingsrollen, dass ich daheim trainieren kann. Jawoll, jetzt hat mich der Affe voll gepackt. Chakka! Aber zurück zur heutigen Tour. Leider hatte Strava am Anfang ein kleines Startproblem und rückte meinen Startort nach Winterthur Hegi, korrigierte das dann fix im Verlauf, was mir aber eine Höchstgeschwindigkeit von 343 km/h einbrachte. Glücklicherweise konnte ich die Strecke nachträglich im Strava bearbeiten und somit anpassen. Der Durchschnitt von 17km/h ist dann doch schon realistischer 😉

Den Berg hinauf nach Weisslingen war ich beim 2. Anlauf bereits um eine Minute schneller. Und ich hielt die 135 Meter Anstieg diesmal bis zum Wisliger Ortsausgang durch.

Weisslingen (Wislig) wäre geschafft

Von Wislig aus gings erstmal wieder flotter nach Dettenried – von da nach Neschwil. Damit die Beine fein warm bleiben, folgte nochmals ein Anstieg. Aber alles noch im tretbaren Bereich.

Blick von Neschwil Richtung Schauenberg / Langenhard

Es folgte die “Abfahrt” nach Rikon. Bisher gehörte ich ja zur Kategorie Schisshase aka Bergabwärtsbremser, aber diesmal war ich dann doch mutiger, liess mich rollen, bremste weniger und genoss die Serpentinen. Man kommt in einen Rausch, muss aber aufpassen, dass man rechts nicht den Abflug in den Wald macht. Und immer schön den Mund geschlossen halten…. In Rikon angekommen überlegte ich, entweder rechts tössaufwärts in Richtung Wila – langweilig, weil quasi eben, links nach Hause – die Waden wollten noch arbeiten – also bog ich nach Unterlangenhard ab. 160 Höhenmeter Unterschied standen an. Leider ging ich den Aufstieg anfangs zu schnell an und kam sehr bald an meine Schnaufgrenze. Am Ortsausgang von Rikon musste ich vom Rad. Bis kurz vor Ortseingang Unterlangenhard schob ich die Maschine. Darf auch mal sein.

Blick zurück nach Rikon
Blick nach vorn nach Unterlangenhard
Blick zurück nach Oberlangenhard

Nach Unter- und Oberlangenhard ging es wieder leichter, wenn auch noch der ein oder andere Hügel auf mich wartete. Irgendwie hatte ich bei der Planung der Strecke nicht richtig geschaut und meinte von Langenhard aus nach Nussberg rüberfahren zu können. Das gänge wohl, allerdings eher mit dem Trekkingbike als mit dem Rennvelo. Also stand der Schwenk über Schlatt an. An der Kirche dort bin ich schon oft vorbeigefahren. Wenn ich schon das Rad vorbeischiebe (Kopfsteinpflaster mit Anstieg…) dann könnt ich ja mal fix reinschauen. Leider war die Tür verschlossen.

Chile Schlatt
Pause statt Kirche anschauen

Noch kurz eine Pause genossen und schon folgte der letzte Etappenabschnitt via Nussberg zurück nach Kollbrunn. Blöd nur, war die Strasse hinab ins Bäntal mit Schotter überzogen und machte eine rasante Abfahrt zunichte. Wer kommt echt auf solch dämliche Ideen?

erfrischende Belohnung

So und jetzt ein Hoch auf 728 Jahre Schweiz! (hier Konfetti einfügen)

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Choli – Wislig – Dettenried – Rikon – Choli

Heut also noch aufs Rennvelo gesattelt um die Tour vom letzten Sonntag zu wiederholen. Der Berg hinauf nach Weisslingen ging schon mal leichter und flotter (ganze 2 Minuten Zeitgewinn, wären noch mehr hätte ich die Schaltung eher geschnallt), sogar zwei andere Velöler überholte ich wuhu! In Wislig dann wie gehabt links in Richtung Dettenried abgebogen. Der Berg hoch bis zum Ortsausgang zieht sich, die Waden beginnen zu krampfen aber chakka ich schaffe das. Ein kurzes Stück durch den Wald kühlt wohltuend ab. In Dettenried helfe ich einem anderem Radler in Sachen Navigation ehe ich den Berg hinab in Richtung Schwändi in Angriff nehme. Ich muss gestehen, die Abfahrt bereitet mir noch Sorge. Der Rennradlenker liegt mir bergabwärts noch nicht so richtig. Aber irgendwann komme ich im Bummeltempo unten in Rikon an, stoppe kurz bei einer Kollegin und fahre anschliessend am Töss-Veloweg retour nach Kollbrunn.

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morgens zwischen 5 und 6 Uhr…

morgens zwischen 5 und 6 Uhr…

…wenn einem die Welt gehört. Leider war die erste angedachte Stelle zum Fotografieren nicht östlich genug bzw. war der Blick Richtung Sonnenaufgang von Wald versperrt und der Standpunkt zu tief. Ein kurzer Schwenk über Kyburg mit Stopps, um 2 Füchse und 4 Rehe die Strasse überqueren zu lassen, und dann weiter mit maximal 30km/h nach Brünggen runter. Hier entdeckte ich ja bereits kürzlich einen super Aussichtspunkt. Leider war es dann heut aber bewölkt, dass das Ergebnis nicht ganz zufriedenstellend ist. Aber gelohnt hat sich die frühe Runde dennoch.

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