Schlagwort: Zell

Langenhard gehört zur Gemeinde und liegt quasi vor der Haustür. Aber bisher eher unentdeckt von mir. Eine Familie, die zu meinem Kundenstamm zählt, besuchte ich da schon oft mit der Kamera und die ein oder andere Radtour führte mich auch schon in die oberen Lagen der Gemeinde. Heute dann mit K2 und Hund zum Abendspaziergang dort unterwegs. Auf dem Heimweg via Zell noch fix ein Halt am Ortseingang, die Kirche musste auch mal wieder mit aufs Bild.

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Irgendwie stiess ich die Tage auf Relive. Relive visualisiert gefahrene (auch gelaufene) Touren. Heute dann mal getestet:

Relive ‘Rundfahrt’

Allerdings ist die Anzahl der Tracker, die Relive unterstützt eher klein. So musste ich dazu mein Runtastic Konto reaktivieren (Strava wird leider nicht unterstützt oder man fügt die Route manuell hinzu). Es dauerte leider einen halben Tag bis ich meinen Account bei Runtastic nutzen konnte, da ich in der Zwischenzeit mein Passwort vergessen hatte. Zur Aufzeichnung meiner Touren nutze ich nach wie vor Strava – heut gab es zwar Uploadprobleme, aber immerhin war meine Strecke komplett erfasst und ich konnte sie zu Runtastic exportieren, damit ich wiederum bei Relive die Strecke streamen lassen konnte. Relive ist wirklich ein nettes Feature, aber ich weiss noch nicht, ob mir die 64 Franken pro Jahr dafür Wert sind.

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Meinen Lieblingsberg in der Umgebung besuche ich sonst zu Fuss (nach einer kurzen Autoanfahrt…). Seitdem mich das Radelfieber wieder gepackt hat, war nun auch eine Tour zum Schauenberg geplant. Etliche Karten wurden studiert, aber so richtig fündig ob der richtigen Route von uns aus wurde ich nicht. Also einfach aufgesattelt und losgeradelt. Alle Wege führen bekanntlicherweise nach Rom respektive zu meinem Ziel. Bis ins Dorf vor und ein Stück in Richtung Rikon ging es noch ganz flott. Kaum hatte ich aber den Asphalt in Richtung Wald verlassen, wurde es schon hügeliger. Ok, der erste Hügel ging noch im kleinsten Gang, ein paar Treppen bremsten mich dann aber aus. Die kommenden paar Meter sollte ich laufen – wer liebt, der schiebt – Wurzeln und Stiegen wechselten sich ab. Erst ab Unterlangenhard konnte ich mich wieder auf den Sattel schwingen. Es folgte ein kleiner nicht gewollter Umweg über Oberlangenhard, ein Zwischenstopp oberhalb Rämismühle-Zell am Paul Burkhard Weg, drei weitere Umwegschlaufen im Wald, vier Velofahrer, die mich mit ihren E-Bikes überholten – kurzum ich verlor etwas an Motivation und kam in Versuchung an der nächsten Kreuzung den Weg zu nehmen, der eher bergabwärts führte. Doch dann erblickte ich bereits den »Gipfel« vom Schauenberg und kniff die Arschbacken zusammen. So kurz – nun gut es waren noch an die 6km – vorm Ziel aufzugeben, lag nicht drin. Der letzte Anstieg hatte es sich nochmals in sich. Aber Schieben und Gehen war aufgrund der vielen Fussgänger eh angebrachter. Und hey ich schaffte es! Ohne Motor, nur mit reiner Wadenkraft! Chakka! Die Heimfahrt ging dann natürlich um einiges einfacher. Ich wählte aber aufgrund von möglichen Sturzgefahren über Wurzeln und Treppen den asphaltierten Weg via Lettenberg hinab nach Rämismühle, wo ich auf den letzten Kilometern auf dem mir bekannten und geliebten Tössradweg nochmal richtig Gummi geben konnte. Fazit: Ein E-Mountainbike wäre ja schon geil.

Die Fahrt getrackt bei Strava.

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An Tüfels Chilen – eine der wenigen noch natürlich belassenen Quellen im Schweizer Mittelland – wurde vom 17. Jahrhundert an bis 1873 mittels Steinsäge Tuffstein abgebaut, wodurch die heute sichtbare Treppengestalt entstand. Vor zwei Jahren brach ein Stück ab, irgendwie hatte ich es bis dato nicht geschafft, ein paar bessere Fotos als die Handyschnappschüsse zu machen. Heute waren Hund und ich wieder vor Ort. Mit Stativ, zwei grossen Objektiven, vollem Akku, Ersatzspeicherkarte aber keiner Stativplatte für die Nikon. Ja nu. Musste ich bei der Motivsuche umdisponieren 😉

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Erneut zog es Frau Hund und mich zwei Dörfer weiter ins Königstal. Hier ist vor allem unter der Woche kaum jemand unterwegs, prima Voraussetzung um in Ruhe die Natur zu geniessen. Obwohl es in den vergangenen Wochen immer mal regnete, fliesst doch noch immer eher wenig Wasser den Krebsbach hinab. Dafür gaben die nun bald blattleeren Laubbäume die Sicht frei und liess mich noch manch schöne Stelle zum Fotografieren entdecken.

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Ein zweiter Ausflug zum Zeller Giessen. Bei schönstem Himmelsblau. Goldener Oktober eben. Diesmal lief ich aber nicht via Lettenberg sondern direkt von Zell aus. Schon hinter dem Friedhof gings für den Hund und mich in den Wald hinein. Ich wunderte mich auf dem Weg erneut über die Markierungen auf den Holzstufen. Vielleicht dienen sie auch einfach nur der Zählung. Zum Wasserfall läuft man auf dieser Strecke etwa genauso lang, der Weg ist wesentlich einfacher. Der Hund fands dennoch toll, im menschenleeren Wald ungestört herumrennen zu dürfen. Allerdings war auch heut das Geplätschere vom Krebsbach eher spärlich.

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