Hunderunde im Königstal

Erneut zog es Frau Hund und mich zwei Dörfer weiter ins Königstal. Hier ist vor allem unter der Woche kaum jemand unterwegs, prima Voraussetzung um in Ruhe die Natur zu geniessen. Obwohl es in den vergangenen Wochen immer mal regnete, fliesst doch noch immer eher wenig Wasser den Krebsbach hinab. Dafür gaben die nun bald blattleeren Laubbäume die Sicht frei und liess mich noch manch schöne Stelle zum Fotografieren entdecken.

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Hunderunde mit Weiiiitblick

Kürzlich gings erneut auf den knapp 900m hohen Schauenberg hinauf. Die Sicht diesmal fantastisch. Der Säntis und Churfirsten zum Greifen nah. Ins Berner Oberland konnte man auch weit schauen, nur leider war das Objektiv dazu das falsche. Es muss bald wohl ein ordentliches Tele her. Mal dem Samichlaus auf den Wunschzettel schreiben 😉

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Hunderunde bei Bauma

Ich tat es heut den Jungs gleich und ging wandern. Während ihre Schulreise zum Schauenberg führte, hatte ich den Tobel zwischen Sternenberg und Bauma im Visier. Ich lief von Höchstock zunächst den Wanderweg zum Hagheerenloch hinab. Hagheeren waren einst jene Raubritter unter den Zürcher Oberländer Burgherren, die ihre Burgen mit einem Hag umrandeten und hinter diesem hockend Pilger und Kaufleute überfielen und ausraubten. Die Höhle war ausserdem auch Zufluchtsort für Wiedertäufer. Entstanden ist die Höhle auf natürlichem Wege durch Auswaschung weichen Gesteins unter einer härteren Deckschicht.

Bei Höchstock gab es noch einen tollen Blick auf den Hörnli. Aber auch nur, weil ich erst den falschen Weg nahm, dann jedoch dank Hilfe einer netten Bäuerin den richtigen Pfad fand.

Nach wenigen Metern gings dann in den Wald hinab. Der Hund fand es natürlich dufte, sich crossovermässig austoben zu dürfen.

Praline erkundet die Hagheerenhöhle. Beim nächsten Mal habe ich eine gute Taschenlampe dabei….

Wir liefen nach kurzer Rast weiter hinab  und erreichten nach etwa 30 Minuten Fussmarsch die Wasserfälle vom Tiefenbach. Eher Wasserfällchenchenchen. Dank der Sommerhitze führen die Bäche hier immer noch sehr wenig Wasser. Aber imposant war es auch ohne viel Nass. Hab’s sogar im Bewegtbild und als Pano festgehalten:

Zwei Kameras, drei Objektive, Stativ…da kam Freude beim Aufstieg zurück zum Auto auf.

Unterwegs musste ich einen Baumstamm aus dem Weg räumen und fühlte mich an ein Bild erinnert, was der liebe Herr Baum vor fast genau 12 Jahren in Dresden schoss. Die Leichtigkeit des einfingerischen Stammanhebens beherrsche ich also immer noch 😉

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Hunderunde auf den Schauenberg

Da heut die Kids allesamt mit auf Tour waren, fiel der Spaziergang nicht ganz so lang aus. Anstrengend war die Runde dennoch, hatten wir uns als Ziel Ruine Schauenberg ausgedacht. Das Auto wurde bei Geretswil abgestellt, nach wenigen Metern verwandelte sich der Waldweg in einen wurzelreichen Pfad. Die Aussicht vom Schauenberg war wetterbedingt heut nicht so optimal, ausserdem hatten noch etliche andere die Idee für einen Ausflug hierher, was ruhiges Fotografieren ohne “Ins Bild Laufen” so gut wie unmöglich machte.

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Hunderunde bei Girenbad

Unterwegs auf neuen Wegen. Eigentlich suchte ich die Zufahrt zum Schauenberg, fuhr knapp 2x ringsherum aber fand die Stelle nicht. Aber die Aussicht bei Girenbad war auch nicht ohne.

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Bäntal Giessen

Im Moment stehen viele Kundenshootings an, da tun Aufnahmen allein draussen im Grünen richtig gut. Quasi als ruhiger Gegenpol zu wilden Kids vor meiner Kamera 😉 Und dem Kopf tut es auch gut, wird er ordentlich durchgelüftet…  Ein kleines Juwel liegt hier eigentlich grad ums Eck. Von der Existenz erfuhr ich erst vor einigen Tagen, nah dran war ich auch schon, denn es liegt nur ein paar Wegminuten hinter Tüfels Chilen – da werd ich nochmals hin mit dem Duo Stativ & Kamera 😉 Heute stand dann aber erstmal das Kleinod Bäntal Giessen auf dem Plan. Mit dem Velo waren es knapp 20 Minuten Fahrt. Naja, mehr Laufen und Schieben, da es doch recht bergauf ging. Dafür gings heimwärts flotter. Nachdem eine Schulklasse vor Ort weiter gelaufen war, hatte ich Platz und Ruhe um Bilder zu machen. Und das nicht wenige. Man kommt gut ran bzw. runter direkt an den Bäntalbach, sollte aber trittsicher sein und nach Regenwetter aufpassen, nicht auszurutschen.

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morgens zwischen 5 und 6 Uhr…

…wenn einem die Welt gehört. Leider war die erste angedachte Stelle zum Fotografieren nicht östlich genug bzw. war der Blick Richtung Sonnenaufgang von Wald versperrt und der Standpunkt zu tief. Ein kurzer Schwenk über Kyburg mit Stopps, um 2 Füchse und 4 Rehe die Strasse überqueren zu lassen, und dann weiter mit maximal 30km/h nach Brünggen runter. Hier entdeckte ich ja bereits kürzlich einen super Aussichtspunkt. Leider war es dann heut aber bewölkt, dass das Ergebnis nicht ganz zufriedenstellend ist. Aber gelohnt hat sich die frühe Runde dennoch.

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